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13:41 29.11.2015
Rund 400 Kiefern sind in dem Waldstück bei Nowe Czarnow schief gewachsen. Quelle: PAP/Marcin Bielecki Poland out/dpa
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Hannover

Hunderte seltsam geformte Bäume geben im Nordwesten Polens bis heute Rätsel auf. Als einen "einmaligen und mysteriösen Ort" beschrieb die Nachrichtenagentur PAP am Wochenende den sogenannten Krummen Wald in Nowe Czarnowo bei der Gemeinde Gryfino (Greifenhagen). Der Stamm von rund 400 Kiefern ist dort in einer Höhe von rund 40 Zentimetern über dem Boden um 90 Grad geknickt, um dann in einem Bogen wieder in die Senkrechte zu wachsen. Wie in einem gruseligen Fantasy-Film ranken sich die Stämme hinauf.

Es gibt unzählige Theorien über die Ursachen, von Zauberei bis hin zu Magnetfeldern. Zu einer anderen Erklärung kamen indes vor einigen Jahren Schulgeografen aus dem benachbarten Mecklenburg-Vorpommern. Demnach habe der Forstwirt die Spitzen der noch jungen Kiefern in den 1960er Jahren als Weihnachtsbäume verkauft. Dabei sicherte er sich über Seitentriebe geschickt weitere Holzernten, zu denen es dann aber nicht mehr kam - warum, ist unklar. Die Methode des "Stockschlags" sei einst weit verbreitet gewesen, hieß es.

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dpa/frs

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