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Wassersprudler im Test 2019: Das taugen Sodastream und Co.

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09:37 26.06.2019
Wer gerne sehr sprudelndes Mineralwasser trinkt, könnte von einigen Wassersprudlern enttäuscht sein. Viele der Modelle schaffen nur einen Medium-Kohlensäuregehalt. Quelle: Pixabay (Symbolbild)
Hannover

Kein anstrengendes Schleppen von Wasserkisten mehr, immer selbst entscheiden, wie viel Kohlensäure das Wasser haben soll – in der Theorie sind Wassersprudler eine Bereicherung für den Alltag. Gerade im Sommer, wenn das Trinken besonders wichtig ist, greifen viele Menschen zu dieser Alternative, um ihr Mineralwasser selbst herzustellen.

Stiftung Warentest hat nun Wassersprudler getestet (Ausgabe 07/2019). Sieben Modelle wurden unter anderem darauf überprüft, wie gut und zu welchem Preis pro Liter das Wasser ausreichend mit Kohlensäure versetzt wird. Außerdem im Fokus der Tester: die Handhabung, Umweltwerte und die Sicherheit der Modelle.

Sodastream: Marktführer auf vorletztem Platz

Enttäuschend fiel das Testergebnis für den Marktführer Sodastream aus. Der Sodastream Crystal 2.0 Titan für 110 Euro wurde von den Testern auf den zweitletzten Platz eingestuft mit der Note 2,7. Laut Testergebnissen kann der Sprudler nur Medium-Wasser herstellen.

Im Video: Was ist besser, Mineral- oder Leitungswasser?

Ein weiterer Abzug in der Bewertung: die umständliche Reinigung des Flaschenbehälters und die Größe des Sprudlers. Mit 55 Zentimentern im geöffneten Zustand ist dieses Modell der höchste Wassersprudler unter den getesteten Modellen.

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Wasser mit ausreichend Kohlensäure: Nur bei drei Modellen

Positiv sind zwei Modelle aufgefallen: der Soda Trend und der Sprudler von Aarke. Beide wurden von den Testern mit einer 2,0 bewertet. Das Modell Soda Trend liegt mit 80 Euro im Vergleich preislich sogar auf den unteren Rängen, schaffte es aber dennoch, einwandfreies spritziges Wasser herzustellen. Der Carbonator II von Aarke ist mit 229 Euro das zweitteuerste der getesteten Modelle - überzeugt aber in allen Kategorien. Dieser Sprudler erhält bei der Sicherheit und den Umweltwerten sogar sehr gute Benotungen.

Generell scheinen die Wassersprudler Probleme damit zu haben, wirklich sprudelndes Wasser – Classic genannt – herzustellen. Mineralwasser mit viel Kohlensäure schafften nur drei der getesteten Modelle.

Kaum günstiger: Wasserpreis pro Liter

Eines der Hauptargumente, einen Wassersprudler anzuschaffen, ist wohl der Preis. Da Leitungswasser für die Zubereitung genutzt wird, denkt der Verbraucher schnell, viel Geld zu sparen. Stiftung Warentest hat aber festgestellt, dass das nicht der Fall ist.

Nur zwei getestete Wassersprudler, die in der Anschaffung günstig sind und deren Gaszylinder wenig kosten, kommen an die Preise von sehr günstigem Mineralwasser, das es im Supermarkt zu kaufen gibt, heran – alle anderen Sprudler liegen, wegen der teilweise recht teuren Gasflaschen, deutlich darüber.

Stiftung Warentest weist ergänzend zum Test außerdem darauf hin, die Wasserflaschen und Düsen stets gründlich zu reinigen, um die Bakterien- und Keimbildung zu vermeiden.

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Von RND/Heidi Becker

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