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Wimpernverlängerung: Darauf sollten Sie achten

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10:35 07.10.2019
Wer sich für eine Wimpernverlängerung entscheidet, sollte wissen, dass die Behandlung recht lange dauert und kostspielig ist. Quelle: Mihai Stefan/Unsplash
Hannover

Mithilfe einer Wimpernverlängerung soll man schon morgens einen wachen, intensiven Blick haben. Wer über eine Wimpernverlängerung nachdenkt, sollte jedoch unbedingt ein Kosmetik- oder Wimpernstudio auswählen, das viel Wert auf Hygiene legt – hilfreich ist ein kurzer Bewertungen-Check im Internet.

Spezialkleber kann Allergien auslösen

Zwischen herkömmlichen falschen Wimpern und einer Wimpernverlängerung gibt es Unterschiede. Während bei falschen Wimpern, etwa aus der Drogerie, ganze Streifen oder Bündel befestigt werden, befestigt man bei einer Wimpernverlängerung einzelne künstliche Wimpern mit einem Spezialkleber auf dem natürlichen Wimpernkranz. Das hört sich erst einmal recht unkompliziert an. Ludger Wollring, Augenarzt und Mitglied des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschland, warnt jedoch davor, dass der Klebstoff, der auf den Wimpernkranz aufgetragen wird, allergische Reaktionen hervorrufen kann.

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Verlängerung hält zwei bis vier Wochen

Die Verlängerung dauert außerdem recht lange – etwa zwei Stunden – und ist mit 150 bis 200 Euro ziemlich kostspielig. Experten warnen außerdem davor, eine Wimpernverlängerung, die günstiger als 120 Euro ist, in Anspruch zu nehmen. In so einem Fall werde vermutlich an den Materialien gespart.

Eine Wimpernverlängerung hält etwa zwei bis vier Wochen, dann fangen die Wimpern langsam an, mit den eigenen Wimpern auszufallen. Man muss also darauf achten, regelmäßige Termine bei der Kosmetikerin einzuhalten, da im Wimpernkranz sonst auffällige, unschöne Lücken entstehen.

48 Stunden lang den Kontakt mit Wasser vermeiden

Abgesehen von dem zeitlichen und finanziellen Aufwand hat eine Wimpernverlängerung natürlich auch Nachteile. Wer zu dieser Verschönerungsmethode greifen möchte, muss auf ölhaltige Pflegeprodukte verzichten, da das Öl den Spezialkleber auflösen kann. Nach einer Wimpernverlängerung sollte man 48 Stunden lang den Kontakt mit Wasser und Pflegeprodukten vermeiden – ebenfalls sollte in dieser Zeit auf Aktivitäten verzichtet werden, bei denen man besonders schwitzt, damit kein Schweiß in die Wimpern läuft.

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Natürlich schön: Der Tipp für dichte und lange Wimpern

Wer auf eine Wimpernverlängerung verzichten möchte, seine Wimpern aber nicht dicht oder lang genug findet, kann trotzdem einiges tun. Am wichtigsten ist es, sich jeden Abend abzuschminken. Denn sonst kann es passieren, dass sie im Schlaf abbrechen. Außerdem können die Haarfollikel in den Augenlidern verstopfen und zu Entzündungen führen.

Ein guter Trick für natürliche, schöne Wimpern ist Rizinusöl. Auch wenn das Öl entgegen vieler Gerüchte nicht für ein Wachstum der Wimpern sorgt, so pflegt es die feinen Haare und hält sie weich. Das wiederum kann dafür sorgen, dass die Wimpern nicht so schnell ausfallen und länger werden. Dazu kaltgepresstes Rizinusöl am besten vor dem Schlafen mit einem schmalen Pinsel auf den Wimpernkranz auftragen.

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Von Heidi Becker/RND

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