Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aktuelles Die Bahn-Kulanzregeln in Corona-Zeiten
Reisereporter Aktuelles

Die Bahn-Kulanzregeln in Corona-Zeiten

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:36 26.03.2020
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Bahnkunden sollen vom 2. April an auch im Web und mobil gebuchte Sparpreis- und Supersparpreistickets online wieder stornieren können. Quelle: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Anzeige
Berlin

Wegen der Corona-Pandemie werden viele Menschen in den kommenden Wochen und auch über Ostern nicht zu ihren Familien fahren und auch anderweitig nicht mit dem Zug unterwegs sein. Die Deutsche Bahn zeigt sich in der Krise bei Ticketstornos aber kulant.

Wer bis zum 13. März eine Fahrkarte für den Fernverkehr für Reisetage bis 30. April gekauft hat, kann diese flexibel bis 30. Juni nutzen, so die Bahn. Ausgenommen sind allerdings Gruppenfahrkarten. Auch die Cityfunktion bei Sparpreisen sei nicht von der Kulanzregel erfasst - solche Reisende brauchen also eine Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr, um zu ihrem Endziel zu kommen.

Anzeige

Wer einen Flexpreis oder Flexpreis Business gebucht hat, kann sein Bahnticket ohnehin kostenlos stornieren.

Auch Gutscheinlösung ist möglich

Außerdem ist es möglich, bis zum 13. März gekaufte Tickets für Zugfahrten bis 30. April in einen Gutschein im Wert der jeweiligen Fahrkarte umwandeln zu lassen - dieser ist dann auch für einen Zeitpunkt nach dem 30. Juni noch nutzbar. Das gelte auch für Super-Sparpreise, Sparpreise und Gruppenfahrkarten. Die Bahn nimmt den Antrag für diese Gutschein-Erstattungen bis 30. Juni entgegen.

Bahnkunden müssen sich allerdings auf Wartezeiten bei der Bearbeitung ihrer Erstattung ihres Anliegens einstellen. Vom 2. April an sollen Fahrgäste die Stornierung eines im Internet oder mobil gebuchten Sparpreis- oder Superspartickets aber auch direkt online vornehmen können. Die Bearbeitungszeit durch den Kundenservice entfällt dann.

dpa

Deutsche Presse-Agentur dpa 24.03.2020
Deutsche Presse-Agentur dpa 23.03.2020
Deutsche Presse-Agentur dpa 23.03.2020