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Reisereporter Abtauchen in der Stadt
Reisereporter Abtauchen in der Stadt
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00:35 07.05.2011
Metropolen wie Istanbul werben mit ihrem Wasseranschluss. Quelle: srt
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Barcelona: So nah, so schön

Besser geht’s kaum: Nur ein paar Minuten zu Fuß oder mit der Tram sind es von den Ramblas, vom Mercat de la Boqueria und der Sagrada Familia zu den Sandstränden der spanischen Hafenstadt Barcelona. Auf einer Länge von knapp fünf Kilometern reihen sich sechs durch Molen markierte Teilabschnitte aneinander. Hinter dem Strand kann man unter Palmen die Strandpromenade entlang spazieren. Das Lieblingskind der Stadt ist die Platja de Barceloneta mit jeder Menge Restaurants und Bars. Familien lieben die etwa 400 Meter lange Platja de la Nova Icària.

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Nizza: Bucht der Engel

Nur einen Katzensprung ist es von den verwinkelten Gassen, den kleinen Barockkirchen und Plätzen der Altstadt von Nizza zum Strandvergnügen in der Bucht Baie des Anges. 15 private und 20 öffentliche Strandabschnitte reihen sich am sechs Kilometer langen Kieselstrand der Promenade des Anglais. Partyvolk und Homosexuelle treffen sich am Castel Plage, der Beau Rivage Plage ist ideal für ein Gläschen Rosé zu Fruits de Mer. Absolut trendy ist der Hi Plage.

Istanbul: Ans Schwarze Meer

Die Schnittstelle zwischen Abend- und Morgenland bildet Istanbul. Die „Perle am Bosporus“ ist die bedeutendste Stadt der Türkei mit zahllosen Sehenswürdigkeiten. Auf der Suche nach Erholung vom städtischen Rummel bietet sich ein Badeausflug ans Schwarze Meer an. Die weite Sandbucht von Kilyos am europäischen Ufer liegt etwa 30 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und ist per Bus vom Taksim-Platz oder dem Schiff ab Eminönü zu erreichen. Weiter Sandstrand, ein verträumter Hafen und die Ruinen einer genuesischen Burg warten in Sile, dem Badeort am asiatischen Schwarzmeerufer, eine Dolmus-Fahrt von Beykoz aus entfernt.

Rom: Weißer Sandstrand

Forum Romanum, Kolosseum, Spanische Treppe und Petersdom: Kaum eine Stadt ist reicher an Bauwerken und Geschichte. Dolce far niente wartet am Lido di Ostia, einst antiker Seehafen der Ewigen Stadt und vor fast hundert Jahren als Badeort neu am Reißbrett konstruiert. Die zahlreichen Strandbäder, Restaurants und Diskotheken sind die ideale Freilichtbühne für junge Party-Römer. Die Anfahrt dauert eine Stunde mit der S-Bahn. Ein zweiter beliebter Badeort der Römer ist Fregene an der Via Aurelia, nur 25 Kilometer vor den Toren der Stadt. An dem weißen Sandstrand haben zahlreiche Filmgrößen ihre Sommerresidenzen.

Lissabon: Strandbahn zur Bucht

Auch in Lissabon man muss nicht weit fahren, um nach dem Kulturgenuss am Strand zu relaxen. Nach einer ausgiebigen Sightseeing-Tour durch die Baixa mit ihren wunderschönen Fliesenarbeiten und den mittelalterlichen, engen Gassen locken die Strände entlang der Küste zu einer kleinen Verschnaufpause samt Meeresbrise. Beliebt ist die südlich von Lissabon gelegene Costa da Caparica. Eine kleine Strandbahn fährt die unzähligen Buchten ab und bringt Urlauber bequem an jeden Strand der 13 Kilometer langen Küste.

Helsinki: Abtauchen in Hietsu

Nah beieinander liegen die Höhepunkte der finnischen Hauptstadt Helsinki: Vom Hafen aus zu bestaunen ist die Meeresfestung Suomenlinna. Nah sind auch die Strände und bei gut 315 der Stadt vorgelagerten Inseln bietet es sich an, den Bikini und die Badehose mit in den Koffer zu stecken. Bequem per Fähre erreicht man die Badeinseln Pihlajasaari und Suomenlinna. Der beliebteste Stadtstrand ist Hietaniemi Beach, von den Einheimischen kurz Hietsu genannt.

Amsterdam: zum Kiten

Historischer Grachtengürtel, zahlreiche Kunstmuseen und multikulturelles Flair – das ist Amsterdam. Aber eben auch stadtnaher Badespaß, gut eine halbe Stunde vom Zentrum entfernt. Halb Amsterdam tummelt sich am Wochenende auf dem breiten, neun Kilometer langen Strand von Zandvoort und in Bloemendaal zum Sonnen, Baden und Kiten. Die Nummer eins der Stadtstrand-Tops ist aber Ijmuiden, weil es so praktisch zu erreichen ist: Von der Innenstadt nimmt man die Fähre Flying Fast Ferry, fährt dann mit dem Beach Bus nach Ijmuiden.

srt