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Sportbuzzer Derbygeschichte: Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig
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10:15 04.11.2016

Derbygeschichte: Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig

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9. Juni 1973: Sechs Jahre später steht es deutlich schlechter um die Derbyrivalen. Vor dem letzten Spieltag steht Hannover 96 auf dem Abstiegsplatz 17 und muss zum Dritten, dem Wuppertaler SV. Der Rivale aus Braunschweig steht auf dem rettenden Platz 16 und tritt zuhause gegen den vierten Fortuna Düsseldorf an. Die Rivalen liefern sich ein Fernduell um den Klassenerhalt.

Für 96-Gegner Wuppertal geht es um viel. Schon im Falle eines Unentschiedens könnte der Clup sein Teilnahmerecht am UEFA-Cup verlieren - ihm sitzt Borussia Mönchengladbach im Nacken. Dennoch gewinnen die Roten mit 4:0 in Wuppertal, während Braunschweig zuhause mit 1:2 verliert. Die Eintracht steigt ab, Hannover 96 hält die Klasse. Ein Jahr später ist dann aber auch für die Roten Schluss und es geht runter in Liga 2.

Im Bild links klärt Düsseldorfs Gerd Zewe (links) vor Braunschweigs Eberhard Haun - im Bild rechts ist Hannovers Roland Stegmayer (rechts) vor Wuppertals Heinz-Dieter Lömm am Ball.

Quelle: imago/Rust/WEREK

17. April 1976: In der zweiten Liga treffen sich die Rivalen nicht, da beiden Teams der direkte Wiederaufstieg gelingt - nur eben um ein Jahr versetzt. In der Bundesliga-Spielzeit 1975/76 gewinnen beide Mannschaften jeweils einmal, in dieser Szene vom 28. Spieltag jubelt Hannovers Torschütze Jürgen Milewski über seinen Treffer, die Braunschweiger Wolfgang Grzyb (von rechts), Reiner Hollmann und Dieter Zembski schauen enttäuscht drein.

Als beide Mannschaften am 28. Spieltag in Hannover aufeinander treffen, steht 96 schon auf einem Abstiegsplatz, die Eintracht auf Platz 3, in Schlagweite des Spitzenreiters. Der 2:0-Heimsieg rettet die Roten am Saisonende zwar nicht, kostet die Braunschweiger aber den UEFA-Pokal. Schon ein Punkt mehr zum Saisonende und der BTSV hätte europäisch gespielt.

Quelle: imago/Kicker

17. April 1976: Obgleich es im Derby sportlich wie üblich zur Sache geht (hier grätscht Braunschweigs Karl-Heinz Handschuh gegen Hannovers Hans-Georg Kulik), bleibt es auf und neben dem Platz ausgesprochen friedlich. Es sollte für die nächsten 37 Jahre das letzte Niedersachsenderby in der Bundesliga sein.

Quelle: imago/Rust
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