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Nachrichtenticker Krise beendet: Gladbach nutzt Defensiv-Chaos des BVB
Sportbuzzer Fußball Nachrichtenticker Krise beendet: Gladbach nutzt Defensiv-Chaos des BVB
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17:24 15.03.2014
Krise beendet: Gladbach nutzt Defensiv-Chaos des BVB
Krise beendet: Gladbach nutzt Defensiv-Chaos des BVB Quelle: Von Günter BORK und Oliver MUCHA / SID-IMAGES/FIRO
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Dortmund

Petersburg (Hinspiel 4:2) die vierte Saison-Heimniederlage zu.

Raffael brachte die Gäste mit seinem 13. Saisontreffer (31.) in Führung, bevor Max Kruse (40.) seine Ladehemmung nach fast 870 Minuten beendete. Der Nationalspieler war zuletzt beim letzten Gladbacher Sieg am 7. Dezember vergangenen Jahres (2:1 gegen Schalke) erfolgreich. In Überzahl gelang Neuzugang Milos Jolic (77.) in seinem zweiten Einsatz für den BVB das zweite Jokertor zum 1:2.

Bereits in der Hinrunde hatte Dortmund in Gladbach verloren (0:2). Die angekündigte Revanche blieb aus. Für den Wermutstropfen aus Gladbacher Sicht sorgte die Gelb-Rote Karte gegen Havard Nordtveit (69.) wegen Foulspiels. BVB_Trainer Jürgen Klopp wurde in der Nachspielzeit noch auf die Tribüne geschickt.

Der BVB bemühte sich vor 80.645 Zuschauern in der ausverkauften Arena um Dominanz und hatte seine erste Chance durch Jonas Hofmann, der bei seinem ersten Einsatz auf der Position des Spielmachers anstelle des gelbgesperrten Henrich Mchitarjan in der sechsten Minute an Gladbachs Torhüter Marc-André ter Stegen scheiterte. Die Dortmunder mussten außerdem auf den angeschlagen Ex-Gladbacher Marco Reus verzichten.

Die Gäste versteckten sich nicht in der Defensive, versuchten den BVB schon im Mittelfeld zu stellen und mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Patrick Herrmann vergab eine gute Chance zur Führung, bevor die Westfalen den Druck verstärkten. Ter Stegen rückte immer öfter in den Mittelpunkt. Mit einem Reflex parierte der 21-Jährige gegen den freistehenden Mats Hummels. Glück hatte ter Stegen jedoch beim Lattenschuss von Pierre-Emerick Aubameyang (28.) aus 22 Metern.

Plötzlich und unerwartet sah sich Dortmund jedoch nach einem Treffer von Raffael nach Vorlage von Herrmann im Rückstand. Damit nicht genug: Gladbach nutzte einen absoluten Blackout der BVB-Defensive, inklusive Nationaltorhüter Roman Weidenfeller, zum 2:0, als Kruse die Übersicht bewahrte und seine Torflaute beendete.

Die Bemühungen um den schnellen Anschlusstreffer nach dem Wiederanpfiff endeten zumeist bei ter Stegen, zudem fehlte es den Schwarz-Gelben an der zündenden Idee und der Konzentration für einen erfolgreichen Abschluss. Den Gästen vom Niederhein eröffneten sich zwangsläufig Räume für weitere Konter.

Bei den Dortmundern vermochten allenfalls Hummels und mit Abstrichen Hofmann zu gefallen. Gladbach hatte in Herrmann und Raffael seine herausragenden Kräfte.

© 2014 SID