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Überregional Frankfurt siegt, Freiburg fliegt
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00:14 13.12.2013
Als Gruppensieger weiter: Die Spieler von Eintracht Frankfurt überwintern im europäischen Wettbewerb. Quelle: dpa
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Frankfurt/Main

Die in der Liga taumelnde Frankfurter Eintracht hat die Europa League wieder einmal als Stimmungsaufheller genutzt. Durch Tore von Stephan Schröck (67. Minute) und Constant Djakpa (77.) gewannen die bereits zuvor als Gruppensieger feststehenden Hessen am Donnerstag ihr letztes Vorrundenspiel gegen APOEL Nikosia mit 2:0 (0:0) und tankten mit dem dritten Heim-Dreier in Europa wieder Selbstvertrauen für die Fußball-Bundesliga. Dort wartet die Eintracht seit zehn Spielen auf ein Erfolgserlebnis. Vor 32.400 Zuschauern in der Commerzbank-Arena durfte sich Armin Vehs Mannschaft über ein "Weihnachtsgeld" von 200.000 Euro von der UEFA freuen.

"Wir haben den Gegner klar dominiert. Am Anfang haben leider noch die Tore gefehlt. Das haben wir nach der Pause nachgeholt. Der Sieg sollte uns Auftrieb geben", sagte Mittelfeldmann Tranquillo Barnetta. Der nach auskuriertem Muskelfaserriss ins Team zurückgekehrte Marco Russ meinte: "Ich denke, wir können zufrieden sein. Einige Jungs aus der zweiten Reihe haben gezeigt, dass sie dicht dran sind. Wir sollten den Moment genießen."

Für den SC Freiburg ist das Abenteuer Europa League hingegen nach der Gruppenphase beendet. Die Breisgauer verloren am Donnerstagabend ihr Alles-oder-Nichts-Spiel gegen den FC Sevilla mit 0:2 (0:1). Vor 15.700 Zuschauern im Mage Solar Stadion erzielten Vicente Iborra (39.) und Raul Rusescu (90.+4) das entscheidende Tor. Im Fernduell um das Weiterkommen in Gruppe H gewann Slovan Liberec bei GD Estoril Praia in Portugal mit 2:1. Die Tschechen sicherten sich somit mit neun Punkten Platz zwei hinter Sevilla (12) und vor Freiburg (6). Damit kann sich das Team von Trainer Christian Streich nun ganz auf den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga konzentrieren.

dpa

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