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Überregional 70 Fußballfans wegen Landfriedensbruch festgenommen
Sportbuzzer Fußball Überregional 70 Fußballfans wegen Landfriedensbruch festgenommen
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23:02 23.02.2013
Foto: Am Rande eines Fußballspiels zweischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Union Berlin am Sonnabend wurden 70 Randalierer festgenommen.
Am Rande eines Fußballspiels zweischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Union Berlin am Sonnabend wurden 70 Randalierer festgenommen. Quelle: dpa
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Köln

Als der Schlusspfiff von Schiedsrichter Frank Willenborg ertönte, stand Trainer Uwe Neuhaus ohne große Emotionen von seiner Trainerbank auf. Mit gesenktem Haupt blickte er zu Boden - nach nunmehr drei Spielen ohne Sieg muss der Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin höhere Ziele in dieser Saison wohl abschreiben. Das 0:2 (0:1) beim 1. FC Köln, einem direkten Konkurrenten um den Relegationsplatz drei, zeigte ganz deutlich: Vor allem in der Offensive hakt es bei den "Eisernen".

Doch nicht nur auf dem Platz konnten die Köpenicker an diesem Nachmittag nicht für positive Schlagzeilen sorgen. Am Rande der Partie wurden 70 Union-Anhänger festgenommen. Das teilte die Kölner Polizei am Sonnabend mit. Ihnen drohe ein Verfahren wegen Landfriedensbruchs. Die Union-Fans hatten sich vor dem Anpfiff auf dem Weg zum Stadion mit Kölner Fans geprügelt. Es kam zu Flaschenwürfen, ein Polizist habe dabei einen Nasenbeinbruch erlitten.

Zudem gab es während der Partie einen weiteren Vorfall im Stadion, nachdem mehrere Dutzend Union-Fans den Block wechseln wollten. Als sie von Ordnungskräften zurückgedrängt wurden, kam es ebenfalls zu Auseinandersetzungen. Dabei seien ein Ordner und mehrere Polizisten verletzt worden. Dies bestätigte ein Kölner Vereinssprecher. Union wollte sich am Sonnabend nicht zu den Vorfällen in der Domstadt äußern.

dpa

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