Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Überregional Aue legt Einspruch gegen Urteil ein
Sportbuzzer Fußball Überregional Aue legt Einspruch gegen Urteil ein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:27 14.03.2015
Beim Heimspiel am 6. Februar hatten Teile der Auer Anhängerschaft Plakate mit Nazi-Vergleichen gezeigt.
Beim Heimspiel am 6. Februar hatten Teile der Auer Anhängerschaft Plakate mit Nazi-Vergleichen gezeigt. Quelle: Hendrik Schmidt
Anzeige
Aue

„Der Vorstand des FC Erzgebirge Aue hat vorsorglich fristwahrend Einspruch eingelegt“, teilte der Verein am Samstag mit. Grund sei, dass „bei der Festlegung der Höhe der Geldstrafe die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt wurde“.

Neben einer Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro müssen die Sachsen bei weiteren Vergehen ein Zweitliga-Heimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, so das Urteil des Sportgerichtes.

Die Vollstreckung dieser Maßnahme wurde für zwölf Monate zur Bewährung ausgesetzt. Das heißt, dass der Teilausschluss der Zuschauer nur dann erfolgt, wenn es innerhalb der Bewährungszeit zu einem schwerwiegenden Wiederholungsfall kommt.

Beim Heimspiel am 6. Februar hatten Teile der Auer Anhängerschaft Plakate mit Nazi-Vergleichen gezeigt, zudem wurde Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz in Nazi-Uniform abgebildet. Vor und mehrmals während des Spiels wurde im Auer Block Pyrotechnik gezündet, zudem wurden zwei Banner mit verunglimpfendem und diskriminierendem Inhalt gezeigt.