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Überregional BVB gewinnt 3:0 gegen FC Oberneuland
Sportbuzzer Fußball Überregional BVB gewinnt 3:0 gegen FC Oberneuland
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17:33 18.08.2012
Der Dortmunder Jakub Blaszcykowski (l) gegen Alexander Hessel von Oberneuland. Quelle: dpa
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Bremen

Die Tore für den BVB schossen Marco Reus (10. Minute), Jakub Blaszczykowski (38.) und Ivan Perisic (67.) vor 19.325 Zuschauern im Bremer Weserstadion. Der Regionalligist aus dem Bremer Osten war bei seiner siebten DFB-Pokal-Teilnahme niemals in der Lage, den dreimaligen Pokalsieger ernsthaft in Gefahr zu bringen. Oberneulands Präsident Holger Micheli hatte die Partie zuvor als „das größte Spiel, das der FCO je hatte" bezeichnet.

Für das „Traumlos" Dortmund (Oberneuland-Coach Peter Moussalli) waren die Amateure eigens ins große Weserstadion ausgewichen, da das heimische Stadion am Vinnenweg nur 5000 Zuschauer fasst. Angesichts von gut zehntausend schwarz-gelben Fans schien Oberneuland aber zu beeindruckt, um die Marschroute ihres Coaches ernsthaft umzusetzen.

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„Wir wollen mutig sein und nach vorne spielen", hatte Trainer Moussalli noch vor dem Match gesagt. Damit war es bereits nach zehn Minuten vorbei. Der aus Gladbach für gut 17 Millionen Euro gekommene „Königstransfer" Marco Reus drehte schon früh mächtig auf. Nach einem schnellen Doppelpass mit Sturmpartner Robert Lewandowski verlud der Fußballer des Jahres den chancenlosen Milos Mandic im FCO-Tor und schob überlegt zur Führung ein.

Nach der Führung verlor die Partie an Niveau. Oberneuland wagte sich nur noch selten nach vorne und Dortmund tat nicht mehr als nötig, um bei den hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad den Viertligisten in Schach zu halten. Bis zur frühen Vorentscheidung sieben Minuten vor der Pause durch Blaszczykowski passierte kaum etwas.

Auch nach dem Wechsel fiel das Fehlen des angeschlagenen Mats Hummels und von Sven Bender (Leistenverletzung) beim Team von Trainer Jürgen Klopp kaum ins Gewicht. Vor den Augen der Profis von Werder Bremen, die am Freitag in Dortmund die neue Bundesligasaison eröffnen, gingen die Westfalen nicht ansatzweise an ihre Leistungsgrenze. Mit etwas mehr Entschlossenheit wären deutlich mehr Tore als der freche Treffer von Perisic aus spitzem Winkel zum Endstand möglich gewesen.

dpa