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Überregional Müllers Platzwunde genäht
Sportbuzzer Fußball Überregional Müllers Platzwunde genäht
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13:03 22.06.2014
Thomas Müller hat sich kurz vor dem Abpfiff gegen Ghana eine Platzwunde über dem rechten Auge zugezogen. Quelle: dpa
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Fortaleza

Müller erlitt Sekunden vor dem Schlusspfiff beim 2:2 (0:0) gegen Ghana am Samstag in Fortaleza bei einem Zweikampf eine Platzwunde über dem rechten Auge. Der WM-Torschützenkönig von 2010, der schon dreimal beim Turnier in Brasilien erfolgreich war, wurde in der Kabine des Estádio Castelão genäht. „Ich glaube, es ist nicht ganz so schlimm“, sagte Bundestrainer Joachim Löw über Müller, der in der Nachspielzeit mit einem Gegenspieler zusammengestoßen war.

Spannung bis zur letzten Minute: Im Spiel gegen Ghana ist Deutschland nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen. Die Spieler in der Einzelkritik von HAZ-Sportchef Heiko Rehberg - live aus Brasilien.

Der Deutsche Fußball-Bund rechnete für das letzte Gruppenspiel am Donnerstag in Recife gegen die vom ehemaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann betreute Mannschaft der USA ebenso mit einem Einsatz von Müller wie mit einem Mitwirken von Boateng. Der Defensivspieler, der seit dem 4:0 gegen Portugal wegen seines verletzten Daumens schon mit einer Spezialschiene am Finger spielt, musste wegen einer muskulären Verhärtung am linken Oberschenkel nach der Halbzeit durch Shkodran Mustafi ersetzt werden. „Wir mussten diesen Wechsel vornehmen, weil Jérome muskulär angeschlagen war“, erklärte Löw.

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Boateng selbst gab Entwarnung. „Man muss jetzt die Tage abwarten, aber ich glaube, es ist kein Risiko für's nächste Spiel“, erklärte der Abwehrspieler. Die Verletzung sei „nicht so schwerwiegend“. Wie Boateng hatte sich im ersten Spiel gegen Portugal auch Mats Hummels verletzt. Zwar war der Einsatz des Dortmunders für das Spiel gegen die Afrikaner lange fraglich, aber der Innenverteidiger hatte nach dem Schlusspfiff keine Beschwerden.

dpa

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