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Überregional Borussia Dortmund freut sich auf Real Madrid
Sportbuzzer Fußball Überregional Borussia Dortmund freut sich auf Real Madrid
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22:01 05.11.2012
Madrid

Nach dem 2:1 im ersten Spiel zwei Wochen zuvor hält sich die Ehrfurcht vor dem spanischen Starensemble in Grenzen. Manndecker Mats Hummels erwartet zwar einen hochmotivierten Gegner, empfindet aber keine Angst: „Real will Rache. Aber solche Herausforderungen machen richtig Spaß.“

Mit dem Spiel beim wohl renommiertesten Fußballklub der Welt geht für die meisten BVB-Jungspunde ein Traum in Erfüllung. Nur Kapitän Sebastian Kehl und Roman Weidenfeller gehörten zu jenem BVB-Team, das im Februar 2003 mit 1:2 in Madrid verlor. „Keine Ahnung, was uns dort erwartet, aber die Atmosphäre soll einzigartig sein“, sagte Hummels. Wie der Nationalspieler erwartet auch dessen Abwehrkollege Marcel Schmelzer ein Kräftemessen der besonderen Art: „Die Real-Profis waren nach dem Hinspiel total sauer und werden versuchen, uns zu überrennen. Wir werden dagegenhalten.“

Die Dortmunder können die Partie gegen das einen Punkt schlechter platzierte Team von Trainer José Mourinho vergleichsweise entspannt angehen. Anders als in der Bundesliga steht die Borussia in der „Königsklasse“ nach zwei Siegen über Amsterdam (1:0) und Madrid (2:1) sowie dem 1:1 bei Manchester City prächtig da. Das hält Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke für einen psychologischen Vorteil: „Wer hätte gedacht, dass wir am 4. Spieltag als Tabellenführer nach Madrid reisen. Der Druck für Real ist größer.“

Das mögliche Comeback von Kehl bestärkt die Borussia in der Zuversicht, auch in Madrid einen ähnlichen Coup wie schon beim englischen Meister aus Manchester landen zu können. Der Kapitän hatte sich zwar beim 0:0 am Sonnabend gegen den VfB Stuttgart das Nasenbein angebrochen, soll aber mit einer in aller Eile hergestellten Gesichtsmaske auflaufen. Auf einen zweikampfstarken und erfahrenen Spieler wie Kehl würde Trainer Jürgen Klopp auch nur ungern verzichten.

Ein Erfolg bei Real, das auf Sami Khedira und Karim Benzema verzichten muss, könnte den vorzeitigen Einzug in das Achtelfinale bescheren und den Frust über den 5. Tabellenplatz in der Bundesliga vertreiben. Wie schon vor zwei Wochen, als nur vier Tage nach der Derby-Schlappe gegen Schalke ein Sieg über Madrid gelang, will der deutsche Meister auch diesmal sein besseres Gesicht zeigen.

Selbst die imposante Heimbilanz von Real mit sieben Champions-League-Siegen in Serie und 27 Toren kann BVB-Taktgeber Ilkay Gündogan nicht schrecken: „Es gibt keinen Grund, nicht mit breiter Brust aufzulaufen. Ich bin guter Dinge.“

dpa

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