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Überregional Keine Pokal-Sensation
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22:42 03.03.2015
Dortmunds Ciro Immobile (r) fängt einen Rückpass von Dresdens Michael Hefele zum eigenen Torhüter ab.  Quelle: Thomas Eisenhuth/dpa
Dresden

Ein Bundesliga-Quartett hat sich im ersten Teil des DFB-Pokal-Achtelfinals durchgesetzt - Überraschungen blieben diesmal aus. Borussia Dortmund gewann am Dienstagabend mit 2:0 (0:0) beim Drittligisten Dynamo Dresden. Der SC Freiburg behielt im einzigen Duell zweier Bundesligisten gegen den 1. FC Köln mit 2:1 (2:0) die Oberhand. Zuvor hatte bereits Bayer Leverkusen durch ein 2:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung gegen den 1. FC Kaiserslautern den Einzug unter die letzten Acht geschafft. Mit dem gleichen Ergebnis - allerdings in regulärer Spielzeit - gewann 1899 Hoffenheim beim VfR Aalen. Die weiteren vier Achtelfinalpartien - unter anderem mit dem Duell von Titelverteidiger Bayern München gegen Eintracht Braunschweig - finden am Mittwoch statt.

Borussia Dortmund ließ sich von Revier-Pokalschreck Dresden nicht stoppen. Beide Treffer erzielte vor 30 500 Zuschauern im ausverkauften Dresdner Stadion der Italiener Ciro Immobile in der 50. und 90. Minute. Auch das frühe verletzungsbedingte Aus von Nationalspieler Marco Reus konnte den BVB nicht schocken. Nach vier Bundesligasiegen nacheinander wurde die Erfolgsserie fortgesetzt. Für die Dresdener endete nach Siegen über Schalke und Bochum das Abenteuer DFB-Pokal.

Ein früher Doppelschlag bescherte Freiburg den Einzug ins Viertelfinale. Durch ein Eigentor von Anthony Ujah (17.) und Vladimir Daridas Treffer (18.) binnen weniger als 60 Sekunden führten die Breisgauer schnell mit 2:0 gegen den 1. FC Köln. Winter-Neuzugang Deyverson konnte in der 89. Minute für die Geißböcke nur noch verkürzen.

Die Chance zu einem noch höheren Erfolg für den Bundesliga-Vorletzten vergab vor 18.800 Zuschauern der Tscheche Darida, der in der 65. Minute mit einem Foulelfmeter an FC-Keeper Timo Horn scheiterte. Die Kölner boten eine couragierte Vorstellung, gingen aber fahrlässig mit ihren Chancen um und schieden wie in den vergangenen beiden Jahren im Achtelfinale aus.

Bayer Leverkusen gelang erst im Nachsitzen die mühevolle Revanche für das Pokal-Aus in der vergangenen Saison gegen Kaiserslautern. Der Tabellenvierte der Bundesliga setzte sich dank eines Traum-Freistoßtores von Hakan Calhanogou (102. Minute) und eines Treffers des eingewechselten Stefan Kießling (113.) mit 2:0 (0:0) nach Verlängerung gegen den Dritten der zweiten Liga durch.

Nachdem die Leverkusener vor einem Jahr vor eigenem Publikum mit 0:1 im Viertelfinale an den Pfälzern ebenfalls nach Verlängerung gescheitert waren, feierte der Pokalsieger von 1993 vor 26 601 Zuschauern in der BayArena am Dienstag den erneuten Einzug in die Runde der besten Acht. “Es war besser als im letzten Jahr. Auch wenn es in der ersten Halbzeit etwas zäh war. Wir haben Geduld gehabt und sind verdient weiter“, sagte Bayers Sportdirektor Rudi Völler.

Viel Mühe hatte auch 1899 Hoffenheim, um die Hürde Aalen zu nehmen. und zum siebten Mal ins Viertelfinale des DFB-Pokals einzuziehen. Angeführt von Kevin Volland feierte die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol beim Vorletzten der 2. Fußball-Bundesliga einen Arbeitssieg und darf sich Hoffnungen auf den erstmaligen Einzug in die Vorschlussrunde machen. Vor 8252 Zuschauer in der Scholz Arena erzielten Eugen Polanski (16. Minute) und Volland (56.) die Treffer für den Bundesligisten, der aber nur selten einen Klassenunterschied aufzeigen konnte.

“Es war eine unangenehme, schwere Aufgabe. Wir sind froh, dass wir sie gemeistert haben“, konstatierte 1899-Trainer Markus Gisdol. Auch Hoffenheims Manager Alexander Rosen war erleichtert: “Der Gegner war gefährlich und emotional, aber wir haben gut dagegen gehalten.“

dpa

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