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Überregional HSV siegt erst im Elfmeterschießen
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22:22 18.08.2014
Droht die nächste Blamage für einen Erstligisten: Der HSV spielt im DFB-Pokal in Cottbus. Quelle: dpa
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Cottbus

Der Hamburger SV hat eine Pokal-Blamage beim FC Energie Cottbus mit viel Mühe abgewendet. Die Hanseaten gewannen am Montagabend beim Drittligisten aus der Lausitz mit 4:1 im Elfmeterschießen und erreichten nach dem 2:2 (1:1, 0:1) nach 120 Minuten die zweite Runde. Dort stehen auch der 1. FC Heidenheim, der sich im Duell zweier Zweitligisten gegen den 1. FC Union Berlin mit 2:1 (0:0) durchsetzte, und Kickers Offenbach, das in Unterzahl mit 4:2 im Elfmeterschießen gegen Zweitligist FC Ingolstadt siegte. Nach Ablauf der Verlängerung hatte es am Bieberer Berg 0:0 gestanden.

Impressionen aus der ersten Runde des DFB-Pokals der Saison 2014/2015.

Das Konzept von HSV-Trainer Mirko Slomka war in Cottbus bereits nach zehn Minuten geplatzt, als Torhüter Rene Adler Energie-Spieler Fanol Perdedaj im Strafraum von den Beinen holte. Manuel Zeitz verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 1:0 für die Lausitzer, die in der vergangenen Saison aus der 2. Bundesliga abgestiegen waren.

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Dem HSV mühte sich lange vergeblich den Rückstand wettzumachen. Erst eine Standardsituation verhalf dem Bundesligisten 20 Minuten vor dem Ende zum Ausgleich. Heiko Westermann köpfte eine Freistoß-Flanke unhaltbar für Kevin Müller im Energie-Tor zum 1:1 ein. Die Führung durch Rafael van der Vaart (96.) glich Sven Michel (105.) aber für die Cottbuser wieder aus.

Mit einem Handelfmeter legte Torjäger Marc Schnatterer in der 53. Minute den Grundstein für Heidenheims Vorstoß in die zweite Pokalrunde. Den endgültigen K.o. der harmlosen Gäste aus Berlin besorgte Adriano Grimaldi (69.), der völlig unbedrängt per Kopf zum 2:0 vollstreckte. Fabian Schönheim (79.) verkürzte für die mit zwei Unentschieden schwach in die Zweitliga-Saison gestarteten Berliner, die weiter auf das erste Erfolgserlebnis in dieser Spielzeit warten.

Weniger Glück hatte der FC Schalke 04, der in Dresden 1:2 verlor. Die Sachsen waren in der ersten Halbzeit durch einen verwandelten Foulelfmeter verdient in Führung gegangen, die Gelsenkirchner fanden nicht ins Spiel. Kurz nach der Pause erhöhte Teixeira auf 2:0. Die Schalker wachten erst spät auf, kamen durch Matip in der 78. Minute zum Anschlusstreffer.

Trotz Unterzahl setzte sich Viertligist Offenbach gegen den zweitklassigen FC Ingolstadt durch. Sascha Korb hatte bereits nach 47 Minuten die Gelb-Rote Karte gesehen.

Am Wochenende sind bisher Mainz 05, der VfB Stuttgart, der SC Paderborn und der FC Augsburg gegen niederklassigere Teams ausgeschieden.

dpa/sbü

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