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Überregional Eintracht Braunschweig belegt NPD-Chef Apfel mit Stadionverbot
Sportbuzzer Fußball Überregional Eintracht Braunschweig belegt NPD-Chef Apfel mit Stadionverbot
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11:30 23.05.2013
Foto: NPD-Chef Holger Apfel darf nicht mehr ins Stadion von Eintracht Braunschweig.
NPD-Chef Holger Apfel darf nicht mehr ins Stadion von Eintracht Braunschweig. Quelle: dpa
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Braunschweig

Eintracht Braunschweig will den NPD-Chef Holger Apfel dauerhaft aus seinem Stadion fernhalten. Der Verein sei fest entschlossen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um jede Äußerung von rechtem Gedankengut im Zusammenhang mit Eintracht zu unterbinden, hieß es in einer Pressemitteilung des Club-Geschäftsführers Soeren Oliver Voigt. „Wir distanzieren uns erneut von jedwedem rechten Gedankengut", so Voigt weiter.

Apfel stammt aus Hildesheim, er ist Fraktionsvorsitzender der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag. Nach Angaben der Eintracht hatte Apfel am vergangenen Wochenende das letzte Punktespiel der Braunschweiger in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FSV Frankfurt besucht und nach der Partie auf seiner Facebook-Seite ein Foto mit einem Rasenstück aus dem Stadion gepostet. Der Besuch des Stadions sowie die Anfertigung des Fotos seien dem Verein nicht bekannt gewesen, hieß es in der Mitteilung.

dpa/frs

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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