Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Überregional FC Bayern empfängt zum Bundesligastart VfL Wolfsburg
Sportbuzzer Fußball Überregional FC Bayern empfängt zum Bundesligastart VfL Wolfsburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:53 20.08.2010
Alle wollen sie, und am Ende bekommt sie Bayern München? Quelle: dpa (Archiv)
Anzeige

Top-Duelle in Hamburg und Dortmund, Debüt von Raul, Comeback von Michael Ballack - das erste Bundesliga-Wochenende nach über dreimonatiger Pause garantiert Spannung. Die ambitionierten und international beschäftigten Teams konnten bereits unter der Woche ihre gute Form in den europäischen Wettbewerben erfolgreich unter Beweis stellen. Sowohl der SV Werder Bremen in der Champions League als auch der VfB Stuttgart, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen in der Europa League ließen allesamt mit Siegen aufhorchen. Damit ist die Jagd in der 48. Spielzeit auf den Rekordmeister FC Bayern München eröffnet.

Beim Bundesliga-Auftakt muss die Mannschaft von Trainer Louis van Gaal auf Antreiber Arjen Robben verzichten, der nach seinem Muskelriss im Vorfeld der Weltmeisterschaft in Südafrika noch nicht wieder fit ist. Bei den Gästen gibt der neue Trainer Steve McClaren sein Bundesliga-Debüt. In den vergangenen beiden Jahren waren die Münchner zum Saisonauftakt nicht über Unentschieden

Anzeige

Mit großen Erwartungen startet der FC Schalke 04 in die neue Saison. Im Schlagerspiel beim Hamburger SV (Samstag, 18.30 Uhr) soll der Spanier Raul sein Bundesliga-Debüt für die Königsblauen feiern. Trainer Felix Magath, der sich zuletzt wegen seines Führungsstils Kritik ausgesetzt sah, freut sich auf die Begegnung mit seinem ehemaligen Club. „Der Knaller zu Beginn gefällt mir. Ich starte lieber auswärts, denn nach einer langen Sommerpause steht die Heimmannschaft unter dem größeren Druck, unbedingt gewinnen zu müssen“, sagte der Schalker Coach vor der Abreise in die Hansestadt.

Dort wartet in Heiko Westermann ein ehemalige Schalker auf seine Kameraden der vergangenen Saison. Als neuer HSV-Kapitän hat er die Parole ausgegeben. „Ganz klar, wir wollen die ersten drei Punkte in Hamburg behalten“, sagte der Abwehrchef. Verzichten muss Hamburgs Trainer Armin Veh wohl auf die beiden Nationalspieler Dennis Aogo und Piotr Trochowski.

Ebenfalls im Blickpunkt steht das Duell des Tabellenfünften gegen den Tabellenvierten der vergangenen Saison, wenn am Sonntagabend Borussia Dortmund auf Bayer Leverkusen trifft. Beide Teams erfüllten ihre internationalen Pflichtaufgaben am Donnerstag souverän. Trainer Jürgen Klopp warnte allerdings nach dem 4:0-Erfolg gegen Qarabag Agdam: „Wir wissen, dass Leverkusen ein anderes Kaliber ist. Hier ist ja keiner blöd“, sagte der BVB-Coach.

In der Bayer-Elf könnte Nationalspieler Michael Ballack sein Bundesliga-Comeback feiern. Beim 3:0-Sieg gegen Tawrija Simferopol kam der Neuzugang nach langer Verletzungspause eine Halbzeit lang zum Einsatz und erzielte gleich einen Treffer per Elfmeter. Ballack ist heiß auf die Partie in Dortmund. „Klar. Ich will spielen. Ich freue mich auf die Herausforderung“, sagte der 33-Jährige. Letztlich müsse dies aber der Trainer entscheiden.

Voller Zuversicht startet 1899 Hoffenheim in die dritte Spielzeit. Gegen Champions-League-Anwärter Werder Bremen will die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick an die guten Leistungen im Aufstiegsjahr anknüpfen. „Wir sind stark genug, um Bremen zu schlagen“, kündigte Kapitän Andreas Beck an. Die Bremer müssen neben dem Abgang von Mesut Özil auch den Ausfall des verletzten Abwehrspielers Naldo verkraften.

Bei ihrer Rückkehr ins Fußball-Oberhaus müssen beide Aufsteiger, der 1. FC Kaiserslautern und der FC St. Pauli, zunächst auswärts antreten. Die Pfälzer spielen beim 1. FC Köln, wo sie 1991 deutscher Meister geworden sind. Davon ist der Club derzeit weit entfernt. „Wir wissen, dass wir nicht wie in der 2. Liga als Favorit in die Spiele gehen, sondern Außenseiter sind“, sagte Trainer Marco Kurz. St. Pauli feiert sein Bundesliga-Comeback nach acht Jahren beim SC Freiburg. „Wir gehen mit viel Vertrauen in die eigene Stärke in diese Partie“, meinte Trainer Holger Stanislawski.

dpa