Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Überregional Frankfurt bleibt in der Bundesliga
Sportbuzzer Fußball Überregional Frankfurt bleibt in der Bundesliga
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:49 23.05.2016
Szene aus dem Relegationsrückspiel: Nürnbergs Sebastian Kerk (r) und Frankfurts Szabolcs Huszti (M) kämpfen um den Ball. Quelle: Daniel Karmann/dpa
Anzeige
Nürnberg

Eintracht Frankfurt hat das Relegations-Duell mit dem 1. FC Nürnberg für sich entschieden und bleibt in der Fußball-Bundesliga. Der 16. der vergangenen Fußball-Bundesliga-Saison gewann am Montagabend beim Zweitliga-Dritten 1. FC Nürnberg mit 1:0 (0:0). Der Schweizer Nationalspieler Haris Seferovic erzielte vor 50.000 Zuschauern in der 66. Minute den einzigen Treffer der Partie.

Nach dem 1:1 im Hinspiel am vergangenen Donnerstag wendete die Mannschaft von Trainer Niko Kovac damit den Abstieg in die Zweite Liga ab. Die Franken verpassten dagegen ihren achten Aufstieg in die Erstklassigkeit. Nürnberg wird deshalb in der nächsten Saison gegen Hannover 96 spielen und gegen die Niedersachsen um den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga kämpfen.

Anzeige
Das letzte Spiel in der ersten Liga hat Hannover 96 hinter sich gebracht. Zeit, um zu schauen, wohin es die "Roten" in der kommenden Saison verschlägt. Das sind die Stadien der neuen 96-Gegner. 

Für Nürnberg könnte es allerdings schwer werden. Die Niederlage wird auch finanzielle Folgen haben. Die Franken stehen vor einem großen Umbruch. Zahlreiche Leistungsträger dürften nach dem zweiten verpassten Aufstieg in Serie den Club verlassen.

Frankfurts Kapitän Russ gesperrt

Nürnbergs Trainer René Weiler hatte auf dieselbe Startformation wie am Donnerstag gesetzt. Sein Eintracht-Kollege Niko Kovac änderte sein Team auf drei Positionen. Die Mannschaft musste unter anderem auf ihren erkrankten und gelb-gesperrten Kapitän Marco Russ verzichten.

Die Frankfurter machten von Beginn an Druck. Die Nürnberger konzentrierten sich mit dem Vorteil des 1:1 aus dem Hinspiel auf die Defensive und lauerten auf Konter. Trotz ihrer Dominanz taten sich die Gäste aber schwer, zu klaren Möglichkeiten zu kommen.

Seferovic wird zum Mann des Abends

An den Kräfteverhältnissen änderte sich auch in Halbzeit zwei nichts. Frankfurt rannte an, Nürnberg verteidigte mit zwei Viererketten am und vor dem Strafraum. Weil der Eintracht nichts Zwingendes einfiel, reagierte Coach Kovac und brachte in der 58. Minute Hoffnungsträger Alex Meier.

Seine Mitspieler suchten den Bundesliga-Torschützenkönig von 2015 immer wieder mit ihren Flanken. Doch das Tor machte Haris Seferovic nach starker Vorarbeit des Hinspiel-Torschützen Gacinovic. Der Schweizer wurde mit seinem Siegtreffer (66. Minute) zum Mann des Abends für die Eintracht.

sid/dpa/RND