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Überregional Gladbach rettet bei 1:1 in Bremen einen Punkt
Sportbuzzer Fußball Überregional Gladbach rettet bei 1:1 in Bremen einen Punkt
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20:30 12.03.2011
Gladbach und Bremen haben 1:1 gespielt.
Gladbach und Bremen haben 1:1 gespielt. Quelle: dpa
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Vor 40.500 Zuschauern im Weserstadion war Werder durch Sandro Wagner (39.) in Führung gegangen. Durch das Remis verpassten die Hanseaten die Chance, sich weiter vom Tabellenende abzusetzen. Gladbach liegt noch immer fünf Zähler von einem Nichtabstiegsplatz entfernt.

Werder Bremen lieferte nach dem hart erkämpften Auswärtssieg in Freiburg erneut eine engagierte Leistung. Aber auch spielerisch zeigten sich die Bremer deutlich verbessert. Werder war klar feldüberlegen und kam zu vielen guten Torchancen. Allein die Verwertung der Einschussmöglichkeiten war mangelhaft, was sich am Ende bitter rächte. Mit dem jungen Florian Trinks im zentralen Mittelfeld, der zum dritten Mal in Folge in der Startelf stand, drückten die Gastgeber von Beginn an. Der 20 Jahre alte Profi indes nahm am Spiel nur wenig teil, leistete sich einige unnötige Ballverluste und wurde nach einer Stunde ausgewechselt. Angetrieben wurde das Spiel in erster Linie von Philipp Bargfrede.

Der defensive Mittelfeldspieler glänzte mit viel Einsatz und besaß zudem zwei der besten von mehreren Werder-Chancen. Beide Male (17., 33.) parierte Logan Bailly prächtig - wie der Torwart ohnehin der beste Mönchengladbacher war und auch schon gegen Wagner (3.) toll reagiert hatte.

Beim Wagners 1:0 war er indes machtlos. Nach einer herrlichen Flanke von Pizarro drückte der lange kritisierte Stürmer den Ball per Kopf gegen die Laufrichtung des Keepers ins Netz. Dass die Vorlage von Pizarro kam, war kein Zufall. Der peruanische Stürmer bot eine Klasse-Vorstellung und lieferte sich vor allem packende Zweikämpfe mit Dante, dem besten Borussen-Verteidiger.

Zunächst auf der Bank blieb - wie Marko Arnautovic - wieder einmal der ehemalige Gladbacher Marko Marin. Vermisst wurde der Dribbelkönig indes nicht, denn der für ihn im linken Mittelfeld spielende Tim Borowski zeigte sich defensivstark und hatte bei einem Knaller unter die Latte (44.) viel Pech. Später durfte sich Marin als Spielmacher versuchen, übertrieb aber das Einzelspiel.

Die Gladbacher agierten in Bremen lange zu zaghaft und drängten erst in der Schlussphase auf den Ausgleich. Vermisst wurde im Sturm Igor de Camargo, der verletzt passen musste. Der für ihn eingesetzte Mohamadou Idrissou konnte sich nur ganz selten durchsetzen, so dass die Gladbacher bis zur 61. Minute nicht den Hauch einer Torchance besaßen, ehe Roman Neustädter fast unbedrängt über das Tor schoss.

dpa

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