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Überregional HSV feiert ersten Heimsieg nach 246 Tagen
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19:21 20.11.2011
Hamburg hat Hoffenheim mit 2:0 besiegt. Quelle: dpa
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Hamburg

Fink durfte sich über den ersten Dreier in seinem vierten Bundesligaspiel auf der Trainerbank freuen. Der 44-Jährige darf nun für sich in Anspruch nehmen, sein Team aus der Abstiegszone geführt zu haben. Der Bundesliga-Dino ist mit 13 Punkten immerhin auf Platz 14 geklettert. Hoffenheim hat nach dem 13. Spieltag noch vier Zähler mehr. Die TSG ist nach der vierten Auswärtsniederlage am Stück aber nur noch Tabellen-Neunter.

Erstmals in dieser Saison feierten die Hamburger Fans - 46 237 waren gekommen - ihr Team mit La-ola-Wellen. Die Hoffenheimer Anhänger hatten das ungeliebte Sonntagabend-Auswärtsspiel boykottiert. Erstmals seit seinem Amtsantritt am 17. Oktober hatte der vom Champions-League-Teilnehmer FC Basel gekommene Fink über eine Führung seiner neuen Elf in der Bundesliga jubeln dürfen. Ausgerechnet Hoffenheim-Kapitän Beck sorgte in seinem 100. Bundesligaspiel für die Kraichgauer für die Finkschen Glücksmomente. Beck legte den Ball an der Strafraumgrenze in den Lauf von Guerrero. Der Peruaner traf zunächst nur den Pfosten, verwandelte dann aber den Abpraller.

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Hoffenheims Trainer Holger Stanislawski war bedient. So hatte sich der ehemalige Trainer des FC St. Pauli seine Rückkehr nach Hamburg nicht vorgestellt. Hatte „Stani“ doch darauf gebaut, das Gesetz der Serie zu brechen und erstmals im Duell dieser beiden Clubs einen Auswärtssieg zu schaffen. Doch nur schön spielen reicht halt nicht.

Die erste, ganz dicke Chance für die Gäste vergab Salihovic, der nach 17 Minuten freistehend vom Elfmeterpunkt am Tor vorbeizielte. Als Braafheid nach einer halben Stunde verletzt vom Platz musste, brachte Stanislawski mit Mlapa einen weiteren Stürmer, Johnson rückte in die Abwehr. Der HSV hatte nun Platz zum Kontern und war auch gefährlich bei Standardsituationen. Der starke Guerrero hätte nach Töre-Ecke kurz vor dem Pausenpfiff das 2:0 machen müssen.

Nach dem Wechsel gab der HSV den Ton an, versuchte die Vorentscheidung zu erzwingen. Das Spiel wurde turbulenter, es ging hin und her. Kacar (49.) hätte erhöhen müssen, Salihovic (61.) den Ausgleich schaffen müssen. Doch dann war es Jansen, der die beste HSV-Leistung seit langer Zeit krönte. Mit viel Elan war der Nationalverteidiger in den Strafraum gestürmt und hatte Keeper Starke keine Chance gelassen.

Später durfte der bisherige Tabellen-17. dann endgültig jubeln. „Oh wie ist das schön“, sangen die Fans - trotz der Saison-Minuskulisse. Letztmals hatte der HSV am 19. März ein Heimspiel gewonnen - mit 6:2 gegen den 1. FC Köln. Damals saß erstmals Michael Oenning als Trainer auf der HSV-Bank.

dpa

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