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Überregional Joker Höfler rettet Freiburg remis
Sportbuzzer Fußball Überregional Joker Höfler rettet Freiburg remis
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20:03 06.10.2013
Voller Einsatz: Sebastian Jung (l) und Johannes Flum (r) von Frankfurt kämpfen mit Christian Günter (M) von Freiburg um den Ball. Quelle: dpa
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Freiburg

Joker Nicolas Höfler hat den SC Freiburg vor dem letzten Tabellenplatz bewahrt und einen Sieg von Eintracht Frankfurt im 1500. Bundesligaspiel der Hessen verhindert. Der 23-Jährige erzielte am Sonntag vier Minuten vor dem Ende den Treffer zum hochverdienten 1:1 (0:0)-Endstand gegen Eintracht Frankfurt. Zuvor hatte ein Eigentor von Christian Günter (64.) die Fußball-Mannschaft von Trainer Christian Streich in Rückstand gebracht.

Die lange Zeit tonangebenden Freiburger bleiben nach Abschluss des 8. Spieltags damit Vorletzter mit vier Punkten - allerdings weiterhin ohne Sieg - vor Eintracht Braunschweig (4). Die Eintracht (9) verpasste ihren 555. Bundesligasieg und bleibt 13. der Tabelle. Zudem sah in der hektischen Schlussphase der Ex-Freiburger Johannes Flum die Gelb-Rote Karte (90.). „Freiburg hat es richtig gut gemacht“, musste er anschließend zugeben. „Sie haben den Punkt verdient. Wir mussten in der ersten Halbzeit den Sack zumachen.“ Seinen Platzverweis bezeichnete er indes als lächerlich.

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Nur drei Tage nach ihren gegensätzlichen Europa-League-Auftritten zeichnete sich in den ersten Minuten die Fortsetzung Frankfurter Fußball-Laune ab. Bei Freiburg herrschte vor 23.300 Zuschauern im heimischen Stadion zunächst Verunsicherung. Die Breisgauer, die beim FC Sevilla 0:2 verloren hatten, ließen die spielfreudigen Gäste machen, was sie wollten. Allerdings konnten die Hessen das nach ihrem 3:0 bei Apoel Nikosia erstmal nicht nutzen.

Frankfurts Sturmspitze Vaclav Kadlec tankte sich durch die unsortierte SC-Abwehrreihe, scheiterte nach nicht mal 90 Sekunden aber an Freiburgs Keeper Oliver Baumann. Bei Kadlec' zweiter Chance (10.) hatten die Frankfurter zuvor zügig durchs Mittelfeld kombiniert. Dass der Sportclub anfangs nicht in Rückstand geriet, hatte er seinem 23 Jahre alten Schlussmann zu verdanken: Baumann klärte auch einen Versuch von Constant Djakpa aus spitzem Winkel.

All das überstanden, befreiten sich die Gastgeber gegen die Mannschaft von Trainer Armin Veh allmählich. Was auf der einen Seite aber Kadlec war, war auf der anderen Francis Coquelin. Nach einem ersten Schuss übers Tor (6.) konnte er auch seine weiteren Versuche (24./27.) nicht im Frankfurter Kasten unterbringen. Beide Mal hatte der auf rechts sehr agile Jonathan Schmid die Vorarbeit geleistet. Mit einem Kopfball scheiterte dann auch noch Oliver Sorg (30.).

Längst boten die anfangs gnadenlos unterlegenen Freiburger, die Streich auf fünf Positionen verändert hatte, den Frankfurtern Paroli. Und engagiert gingen die sie auch nach dem Seitenwechsel die zweite Hälfte an. In der 58. Minute leitete Coquelin einen schönen Spielzug ein, bei dessen Abschluss Sebastian Freis aber das Tor verfehlte.

180 Sekunden später parierte Eintracht-Keeper Kevin Trapp den zweiten Freis-Versuch. Die SC-Profis hatten mehr Spielanteile und gewannen mehr Zweikämpfe als die Frankfurter, bei denen nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff der angeschlagene Sebastian Rode vom Platz musste. Für ihn kam Flum.

Ein aktueller Freiburger schien danach aber unfreiwillig für die Entscheidung gesorgt zu haben. Djakpa flankte von der linken Seite, Baumann lenkte den Ball nach vorne ab, wo er Günter gegen das Knie prallte und von dort im Freiburger Tor landete. Die Freiburger schüttelten sich kurz durch und versuchten, wieder die Initiative zu übernehmen. Und nachdem Höfler zwei Minuten nach seiner Einwechslung in der 73. Minute noch gescheitert war, sorgte er dann noch für den hochverdienten Ausgleich.

dpa

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