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Überregional Kaiserslautern und Nürnberg im DFB-Pokal-Viertelfinale
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21:11 19.01.2011
Kaiserslautern hat mit 4:1 gegen Koblenz gewonnen. Quelle: dpa
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Der 1. FC Nürnberg gewann am Mittwochabend durch die Tore von Timmy Simons (20./66. Minute) ähnlich klar mit 2:0 (1:0) beim Drittligisten Kickers Offenbach. Im Viertelfinale in einer Woche tritt Nürnberg beim Ligarivalen FC Schalke 04 an, Kaiserslautern kämpft beim MSV Duisburg um den Einzug ins Halbfinale.

Mann des Abends war zweifelsfrei Lauterns Torjäger Lakic, der vor der Pause noch einen Elfmeter verschossen hatte (37. Minute). Nach dem Rückstand durch Thomas Klasen (17.) drehten Lakic (54./59./65.) und Adam Nemec (64.) vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion Oberwerth innerhalb von nur elf Minuten das Spiel. Die „Roten Teufel“ dürfen damit weiter von einem Berlin-Trip träumen und sich zudem über 1,2 Millionen Euro Einnahmen freuen.

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Nachdem Eis und Schnee die erste Auflage am 21. Dezember 2010 verhindert hatten, gab der Katastrophenschutz rechtzeitig Entwarnung - die Hochwasserlage rund ums Stadion hatte sich entspannt. Nach den Überraschungserfolgen gegen die Zweitligisten Fortuna Düsseldorf (1:0) und Hertha BSC (2:0) erarbeiteten sich die Koblenzer zunächst auch gegen den Favoriten Vorteile und gingen durch Klasen in Führung.

Ein Klassenunterschied war erst im zweiten Durchgang erkennbar, als die Pfälzer mit deutlich mehr Zug zum gegnerischen Tor agierten. Nach einer Hereingabe von Christian Tiffert markierte Lakic im Nachfassen sein fünftes Pokal-Tor in dieser Saison, dem er noch zwei weitere folgen ließ. Zudem traf Nemec.

In Offenbach verpassten die Hausherren nach ihrem Sensations-Sieg gegen Borussia Dortmund eine weitere Pokal-Überraschung. Matchwinner für die Nürnberger war der defensiven Mittelfeldspieler Simons, der überraschend zweimal traf.

Wegen des großen Fan-Ansturms begann die Partie mit 15 Minuten Verspätung. Die Gäste ließen sich allerdings weder vom Spätstart noch von den lautstarken Gesängen der Kickers-Anhänger beirren und waren vom Anpfiff weg das bessere Team. Vor 24 000 Zuschauern auf dem ausverkauften Bieberer Berg stand schon früh der Offenbacher Torwart Robert Wulnikowski im Mittelpunkt. Gegen Mehmet Ekici klärte der Schlussmann noch reaktionsschnell (11.), gegen den Abstauber von Simons war er dann allerdings machtlos.

Gegen den früheren Verein ihres Trainers Wolfgang Wolf taten sich die Offenbacher auch nach dem Wechsel schwer. Nach Simmons’ zweitem Tor war ihr Widerstand dann gebrochen.

dpa