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Überregional Marco Reus ist Fußballer des Jahres
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14:16 12.08.2012
Marco Reus ist Deutschlands Fußballer des Jahres.
Marco Reus ist Deutschlands Fußballer des Jahres. Quelle: dpa
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Berlin

Nur zehn Monate nach seinem ersten Länderspiel ist Marco Reus an die Spitze des deutschen Fußballs gewählt worden. Der 23 Jahre alte Neu-Dortmunder erhält für seine fabelhafte Saison mit Borussia Mönchengladbach die Ehrung als Profi des Jahres - und sieht für sich noch reichlich Spielraum nach oben. „Es macht mich sehr stolz, weil diese Auszeichnung etwas für die Ewigkeit ist“, sagte der Kreativkopf über die vom Fachmagazin „kicker“ unter Sportjournalisten veranstalteten Wahl. „Für mich fängt es jetzt erst richtig an. Mit 23 Jahren ist man ganz bestimmt noch nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt.“

Mit 18 Toren und elf Vorlagen führte Mittelfeldmotor Reus Gladbach bis auf Rang vier und wurde als erster Borusse seit Uwe Rahn vor 25 Jahren gekürt. Großer Gewinner der Abstimmung ist aber sein neuer Club. Hinter der Verpflichtung von Borussia Dortmund (217 Stimmen) folgen mit deutlichem Abstand seine künftigen Teamkollegen Mats Hummels (108) sowie Robert Lewandowski (95) und auch Platz vier belegt in Shinji Kagawa (66) ein Double-Gewinner der Vorsaison.

Zudem konnte Jürgen Klopp seinen Titel als Trainer des Jahres verteidigen. „Eine große Ehre und nochmalige Bestätigung für die großartige Leistung aller“, kommentierte der BVB-Coach, der mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich versammelte. „Die Wahl zeigt, dass wir in diesem Team nicht so schlecht arbeiten.“

Mario Gomez ist bester Bayer

Obwohl auch die Leistung des FC Bayern München in der Vorsaison mit drei knapp verpassten Titel keineswegs zu verachten war, mussten sich die Profis des Rekordmeisters in der Journalistengunst klar geschlagen geben. Noch hinter dem Duo von Real Madrid, Sami Khedira und Mesut Özil, folgt in Nationalstürmer Mario Gomez auf Rang sieben der erste Münchner. Torwart Manuel Neuer, Sieger der Spielzeit 2010/11, rutschte auf den neunten Platz zurück.

Bei den Fußballlehrern erreichten Gladbachs Lucien Favre und Christian Streich vom SC Freiburg das Podest, nach dem deutschen Halbfinalaus bei der Europameisterschaft erhielt Bundestrainer Joachim Löw als Neunter nur fünf Stimmen.

Wie bei ihren männlichen Kollegen gab es auch bei der Wahl zur Fußballerin des Jahres einen klaren Erfolg. Celia Okoyino da Mbabi (206) vom SC Bad Neuenahr setzte sich vor der Potsdamerin Genoveva Anonma (68/Äquatorialguinea) und Duisburgs Alexandra Popp (53) durch. „Was für eine Ehre! Damit habe ich wirklich nicht gerechnet“, jubelte Okoyino da Mbabi, die Fatmire Bajramaj ablöste.

Während Okoyino da Mbabi sich über ihre erste derartige Ehrung freute, war Marco Reus bereits zum Ende der abgelaufenen Saison von den Bundesligaprofis als bester Feldspieler gekürt worden. „Diese Auszeichnung ist ein Ansporn, weiter Gas zu geben und in der neuen Saison eine Schippe draufzulegen“, sagte er nach einem expliziten Dank für Ex-Coach Favre („der beste Trainer“) nun vor seiner ersten Spielzeit in der Champions League. „Die Erfahrung ist ein entscheidender Faktor, der in den nächsten Jahren hinzukommt.“

dpa

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