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Überregional Ronaldo trifft vierfach
Sportbuzzer Fußball Überregional Ronaldo trifft vierfach
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14:28 08.05.2011
Real Madrid hat den FC Sevilla mit 6:2 besiegt. Quelle: dpa
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Torfestival statt Katerstimmung: Nach den Misserfolgen im „Klassiker-Marathon“ gegen den FC Barcelona hat Real Madrid ein 6:2-Schützenfest beim FC Sevilla gefeiert. Die „Königlichen“ erhielten sich damit drei Spieltage vor Saisonschluss in der spanischen Fußball-Liga die theoretische Chance auf den Titel. Der Tabellenführer Barça muss seine Meisterschaftsfeier wenigstens bis zur nächsten Runde am Dienstag und Mittwoch verschieben.

Cristiano Ronaldo steuerte allein vier Treffer zum Torfestival bei und unterstrich seine Anwartschaft auf die Krone des Torschützenkönigs. Der Portugiese kommt nun auf 33 Treffer, zwei mehr als Barças argentinischer Torjäger Lionel Messi. „Wir können nicht mehr Meister werden“, räumte der teuerste Fußballer der Welt ein. „Aber je länger Barcelona auf den Titel warten muss, desto besser.“

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Ronaldo und Messi kämpfen nicht allein um den inoffiziellen Titel des „Pichichi“, wie der beste Torschütze in der Primera División genannt wird. Beide haben auch den Saisonrekord von 38 Treffern im Visier. Diese Bestmarke hatte der legendäre Telmo Zarra von Athletic Bilbao 1950/51 aufgestellt und der Mexikaner Hugo Sánchez (Real Madrid) 1989/90 egalisiert.

In Sevilla war bei den Madrilenen nach dem Champions-League-Aus von Niedergeschlagenheit nichts zu spüren. Mesut Özil hebelte mit seinen Pässen immer wieder die Abwehr der Andalusier aus, die zuvor noch nie im eigenen Stadion sechs Gegentreffer kassiert hatten. In der Serie von vier „Clásicos“ hatte Real in den vergangenen Wochen zwar den Pokal gewonnen, aber die Chancen auf die Meisterschaft verspielt und den Einzug ins Finale der Champions League verpasst.

In Sevilla entschieden die Madrilenen die Partie mit Treffern von Sergio Ramos (21.), Ronaldo (30.) und Kaká (41.) bereits in der ersten Halbzeit. Nach der Pause spielte die Elf für ihren Torjäger „CR7“, dem noch drei weitere Treffer (64./70./75.) gelangen. „Mit Özils Taktstock und Ronaldos Durchschlagskraft ist dieses Real tödlich“, stellte das Sportblatt „As“ fest. Das Konkurrenzblatt „Marca“ warf allerdings die Frage auf: „Wieso war in den Klassikern von der Offensivkraft nichts zu sehen?“

dpa