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Überregional Zwei Trainer in der 2. Liga entlassen
Sportbuzzer Fußball Überregional Zwei Trainer in der 2. Liga entlassen
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13:35 06.10.2015
Kam zu Saisonbeginn als Nachfolger von André Breitenreiter: Markus Gellhaus ist in Paderborn entlassen worden. Quelle: dpa
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Paderborn/München

Der SC Paderborn muss sich schon wieder auf Trainersuche begeben. Am Dienstag reagierte der Absteiger aus der Fußball-Bundesliga auf seine sportliche Talfahrt und stellte den bisherigen Coach Markus Gellhaus von seinem Amt frei. Vorerst soll der frühere Profi René Müller den Zweitligisten als Interimstrainer betreuen.

"Er hat unser vollstes Vertrauen. Parallel gehen wir nun ohne Hektik auf die Suche nach einem Cheftrainer, der die Mannschaft übernehmen kann", wurde Club-Präsident Wilfried Finke in einer Vereinsmitteilung zitiert.

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Gellhaus hatte erst zu Beginn der laufenden Saison als Nachfolger des zum Bundesligisten Schalke 04 gewechselten André Breitenreiter den Posten in Paderborn übernommen. Doch der Start in die Spielzeit misslang.

Die Ostwestfalen, die nach dem Abstieg aus der Bundesliga im Unterhaus wieder ganz oben mitspielen wollten, gewannen erst zwei Partien und rangieren nach dem zehnten Spieltag mit sieben Punkten auf dem 15. Tabellenplatz. Gellhaus, der schon früher und mehrfach in verschiedenen Funktionen für den SCP gearbeitet hatte, wurde die sportliche Wende nicht mehr zugetraut.

Schwacher Saisonstart bei den Sechzigern

Trainer-Altmeister Benno Möhlmann soll den kriselnden TSV 1860 München aus dem Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga und wieder zu Erfolgen führen. Der 61-Jährige wurde von den "Löwen" zunächst bis Saisonende als Nachfolger von Torsten Fröhling verpflichtet, der wegen eines schwachen Saisonstarts am Dienstag seine Beurlaubung als Chefcoach der ersten Mannschaft erhalten hatte. Möhlmann wird am Mittag offiziell vorgestellt und soll um 15.00 Uhr das erste Training leiten. Er war bis zum vorletzten Spieltag der Vorsaison Coach beim FSV Frankfurt.

"In den letzten Wochen war keine erkennbare Entwicklung vorhanden, und der Anschluss an das Mittelfeld ist in Gefahr", wurde Geschäftsführer Markus Rejek in einer Mitteilung zitiert. "Nach zehn Spieltagen sahen wir uns deshalb in der Verantwortung, zu handeln."

Die Sechziger konnten in den bisherigen zehn Saisonpartien keinen Sieg feiern und rangieren mit nur sechs Punkten auf dem vorletzten Tabellenrang. Schon länger war über eine Trennung des TSV mit Fröhling spekuliert worden. Er hatte die Mannschaft im Februar 2015 als dritter Chefcoach innerhalb von fünf Monaten übernommen und erst in der Relegation durch ein Tor in der Nachspielzeit des Rückspiels gegen Holstein Kiel vor dem Absturz in die 3. Liga bewahrt.

dpa

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