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Überregional Tevez entschuldigt sich
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13:43 28.09.2011
Carlos Tevez entschuldigte sich bei den Fans von Manchester City für sein Verhalten. Quelle: dpa
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München

Dzeko hatte seine Auswechslung mit einer abfälligen Geste quittiert, Tevez mochte nach Angaben seines Coaches gar nicht erst eingewechselt werden. Nachdem Tevez der Rauswurf beim Premier-League-Club droht, entschuldigte sich der 27-Jährige bei den Fans und bezeichnete den Fall als Missverständnis.

Möglicherweise sei seine Position angesichts einiger Verwirrung auf der Bank missverstanden worden, sagte Tevez nach dem Gruppenspiel beim FC Bayern dem englischen Fernsehsender Sky Sports: „Ich möchte mich bei allen Manchester City Fans, mit denen ich immer eine enge Beziehung hatte, für ein Missverständnis entschuldigen.“

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Mancini betonte, dass er sich das Verhalten nicht gefallen lässt. Dzeko sei enttäuscht gewesen, „aber er hat ein schlechtes Spiel gemacht. Es ist das letzte Mal, dass ein Spieler dieses Clubs so etwas tut“, sagte der Italiener über die Szene aus der 55. Minute. „Wenn er demnächst besser spielt, dann kann er vielleicht länger drinbleiben.“

Im Fall Tevez soll es in den nächsten Tagen ein Gespräch mit den Club-Verantwortlichen geben. „Wenn wir uns als Team verbessern wollen, kann Carlos nicht mehr mit uns spielen“, sagte Mancini. „Unter mir hat er keine Zukunft. Aber es gibt einen Vorsitzenden, der das entscheidet.“

Der Trainer gab an, den zunächst auf der Ersatzbank sitzenden Tevez Mitte der zweiten Spielhälfte bringen zu wollen. Doch der Stürmerstar wollte sich nicht einmal aufwärmen. „Können Sie sich vorstellen, dass so etwas ein Spieler von Bayern München, AC Mailand oder Manchester United tut?“, fragte Mancini.

„Ich habe mich einfach nicht wohlgefühlt, war mental nicht in der Lage dazu. Deshalb war es besser, nicht zu spielen“, nannte Tevez als Grund für seine Weigerung. „Ich hatte mich aufgewärmt und war einsatzbereit.“ Das Verhältnis zwischen Club und Spieler ist seit längerem angespannt. Schon im Sommer hatte Tevez darauf gedrängt, den City aus familiären Gründen verlassen zu dürfen.

dpa