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Überregional Umbrüche in der Regionalliga
Sportbuzzer Fußball Überregional Umbrüche in der Regionalliga
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13:15 03.08.2013
96-Coach Sören Osterland will mit der U-23-Mannschaft der Roten in der Regionalliga angreifen. Quelle: Petrow
Hannover

Es gibt mindestens 3,25 gute Gründe, die Spiele in der Fußball-Regionalliga Nord zu verfolgen. So viele Tore wurden vergangene Saison im Durchschnitt pro Partie erzielt, diese Marke blieb in den ersten vier Ligen unübertroffen – auch von der Bundesliga (2,93). Die Regionalliga ist attraktiv – davon zeugt die Entscheidung des Spartensenders Sport1, der insgesamt 26 Spiele aus den fünf Staffeln dieser Spielklasse übertragen will. Und auch in der Region Hannover stimmt das Viertliga-Angebot mit dem Vorjahreszweiten TSV Havelse und Hannover 96 II, Vierter 2012/2013.

Die Havelser starten am morgigen Sonntag (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Eintracht Norderstedt. Sie befinden sich im Umbruch: Trainer André Breitenreiter (SC Paderborn 07) und fünf Leistungsträger gingen. Doch dieser Erfolg wird Breitenreiters Nachfolger Christian Benbennek und seinen Spielern nicht als schwerer Stein ins Marschgepäck gelegt. „Wir wollen erfolgreich und ambitioniert spielen“, sagt Manager Stefan Pralle, „aber die vergangene Saison nicht als Maßstab setzen.“

Neu kamen für die Abwehr Daniel von der Bracke und Viktor Maier (beide VfL Osnabrück), Mittelfeldspieler Patrick Jöcks (96 II), die Offensiven Denis Wolf (Global FC) und Stefan Winkel (Altona 93) sowie Talente aus dem eigenen Nachwuchs. Derzeit ist der Kader noch etwas dünn besetzt, doch es sollen noch zwei Abwehr- und ein Offensivspieler kommen. Angesichts eingeschränkter finanzieller Mittel lässt sich der Klub damit Zeit, und dass dies kein Nachteil sein muss, zeigte sich vor einem Jahr. „Wir sind in einem Entwicklungsprozess und mit einem Auftaktsieg verkürzt sich der“, sagt Benbennek zuversichtlich.

Hannover 96 II ist dagegen spielfrei, weil der VfR Neumünster im DFB-Pokal gegen Hertha BSC antritt. Bei der „U 23“ des Bundesligisten ist ein Umbruch fast Routine, er wird in der Regel alle zwei Jahre vollzogen. Doch dieses Mal fielen die Änderungen radikaler aus als angedacht. Trainer Valérien Ismaël wechselte zum Ligarivalen VfL Wolfsburg II. Sein Nachfolger Sören Osterland bringt viel Erfahrung aus der Nachwuchsarbeit des 1. FC Magdeburg, von RB Leipzig und zuletzt als Kotrainer bei Bayern München II mit, denn das Ziel hat sich nicht verändert. „Ich will junge Spieler an den Erstligakader heranführen“, sagt der 27-jährige Trainer. Und da darf man auf Talente wie Sebastian Ernst, Fabian Pietler, Yannick Schulze, Nicolas Rayski oder Almir Kasumovic gespannt sein.

Die Trainer sind die Stars

Aufstieg: Der Meister der Regionalliga Nord steigt nicht automatisch in die 3. Liga auf. Er muss vielmehr mit den Meistern der vier übrigen Regionalligen und dem Zweiten der 4. Liga Südwest in einer Play-off-Runde mit Hin- und Rückspiel antreten. Die Begegnungen der sechs Mannschaften werden ausgelost, die drei Sieger spielen dann drittklassig.

Abstieg: Vorgesehen ist, dass die drei Letztplatzierten die 4. Liga verlassen. Diese Zahl kann sich erhöhen, sollten der Meister nicht aufsteigen und der VfL Osnabrück oder Holstein Kiel aus der 3. Liga absteigen. Bei Lizenzentzügen gibt es weniger sportliche Absteiger.

Favoriten: Insbesondere der VfL Wolfsburg II, aber auch Werder Bremen II gelten als Titelanwärter. Für eine Überraschung könnten jedoch der SV Meppen oder der TSV Havelse, Vizemeister der Vorsaison, sorgen.

Prominenz: Die Trainer stellen die Stars. Bei den Hanseaten ist Ex-Profi Viktor Skripnik Nachfolger von Thomas Wolter, während Valérien Ismaël von 96 II zu den „Wölfen“ wechselte und Rodolfo Esteban Cardoso den Hamburger SV II coacht. Die auffälligste Spielerverpflichtung tätigte Werder mit Offensivakteur Florian Bruns, zuletzt bei Zweitligist FC St. Pauli.

1. Spieltag: CloppenburgGoslar, Weiche Flensburg – Eichede (Sbd.), HavelseNorderstedt, Wolfsburg II – St. Pauli II, Oldenburg – Braunschweig II (alle Stg.), Victoria HamburgMeppen, Bremen II – Rehden, Hannover 96 IINeumünster, WilhelmshavenHamburger SV II (alle 3. Oktober).kös

Dieter Kösel

Der VfL Osnabrück hat seinen Ruf als Pokalschreck eindrucksvoll bestätigt. Der Fußball-Drittligist bezwang den klassenhöheren FC Erzgebirge Aue mit 3:0 (2:0) und qualifizierte sich in souveräner Manier für die zweite Runde des DFB-Pokals.

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