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Überregional VfL Wolfsburg kommt glücklich weiter
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11:24 04.08.2013
Mit Mühe und ein wenig glücklich: Der VfL Wolfsburg ist weiter. Quelle: dpa
Karlsruhe

Nicht glanzvoll und ein bisschen glücklich hat der VfL Wolfsburg die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Der Halbfinalist der vergangenen Saison setzte sich am Samstagabend mit 3:1 (1:0) beim Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC durch. Der Ex-Dortmunder Ivan Perisic (15. Minute), Spielmacher Diego (69.) und der frühere Nationalspieler Marcel Schäfer (90.+2) trafen vor 15 710 Zuschauern im Wildparkstadion für den Bundesligisten, der ein hartes Stück Arbeit abliefern musste. Der KSC verpasste nach dem Erstrundencoup im vergangenen Jahr gegen den Hamburger SV eine weitere Überraschung. Der Anschlusstreffer von Selcuk Alibaz in der 90. Minute kam zu spät.

Die Wolfsburger hatten - auch ohne Daniel Caligiuri, Bas Dost, Maximilian Arnold und Patrick Helmes - eine Woche vor dem Saisonstart bei Hannover 96 den Gegner eine knappe halbe Stunde gut im Griff. Nach einer Ecke von Diego verlängerte Naldo per Kopf und Perisic schoss aus kurzer Entfernung zum 1:0 ein. Der verbissen kämpfende KSC kam dann allmählich etwas auf, hatte aber Pech: Christian Träsch rettete auf der Linie, als Dominic Peitz nach einem Eckball von Alibaz noch an das Leder gekommen war (27.). Ilian Micanski und Silvano Varnhagen hatten wenig später weitere Einschussmöglichkeiten.

Bei einem PR-Termin zwei Tage vor der Partie hatte Karlsruhes Trainer Markus Kauczinski sich noch artig bei Klaus Allofs vorgestellt. Jetzt lernten Wolfsburgs Sportvorstand und die Mannschaft von Dieter Hecking den gegnerischen Coach richtig kennen: Der 43-Jährige tobte kurz vor der Pause so engagiert an der Außenlinie herum, dass der Vierte Offizielle Patrick Alt ihn zur Räson bringen musste.

Während der KSC immerhin auf die Uralt-Pokal-Triumphe 1955 und '56 verweisen kann, hat Wolfsburg den Cup noch nie gewonnen. Der Endspielteilnehmer von 1995 (0:3 gegen Borussia Mönchengladbach) musste sich auch nach der Pause heftig gegen die Gastgeber wehren. Vor allem der 1,65 Meter kleine Franzose Gaetan Krebs leitete auf der linken Seite immer wieder Angriffe der Badener ein, während Spielmacher Diego sich beim VfL aufrieb. Ein schöner Schrägschuss von Ivica Olic knapp über das Tor brachte dann die Karlsruher wieder in Bedrängnis.

Immer erbitterter fightete der KSC um den Ausgleich - und hatte in der 62. Minute den Torschrei auf den Lippen: Krebs stand drei Meter frei vor VfL-Schlussmann Diego Benaglio und versuchte vergeblich, ihn zu tunneln. Diego erlöste dann mit dem 2:0 auf Zuspiel von Träsch den Favoriten.

1. FC Köln müht sich in Trier zum 2:0-Sieg

Fußball-Zweitligist 1. FC Köln steht nach einem hart erkämpften Sieg bei Eintracht Trier in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Die Rheinländer mühten sich am Samstagabend gegen den als Pokalschreck bekannten Regionalligisten zu einem 2:0 (0:0). Im mit 10 494 Zuschauern ausverkauften Moselstadion sorgten Marcel Risse per Foulelfmeter (48. Minute) und der eingewechselte Marco Thiel (87.) für die Kölner Treffer.

Vor 2000 mitgereisten Kölner Fans tat sich der Zweitligist lange schwer mit den entschlossenen Trierern, deren tiefstehende Defensive in der ersten Hälfte praktisch keine Möglichkeiten zuließ. Stattdessen vergab Stürmer Sylvano Comvalius aus kürzester Distanz die mögliche Trierer Führung (22.).

Unmittelbar nach der Pause verwandelte Risse nach einem Foul von Steven Kröner am Kölner Stürmer Anthony Ujah den fälligen Elfmeter zum 1:0. Trier ließ sich jedoch nicht einschüchtern und hatte durch Marco Quotschalla zweimal den Ausgleich auf dem Fuß (58./60.), konnte die Partie aber nicht mehr drehen. Kurz vor Schluss erzielte Thiel nach einem Freistoß die Entscheidung.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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