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Überregional Vucinovic: „Wir haben fest an uns geglaubt“
Sportbuzzer Fußball Überregional Vucinovic: „Wir haben fest an uns geglaubt“
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07:23 20.08.2012
Von Jörg Grußendorf
Marc Vucinovic entzaubert mit dem TSV Havelse den 1. FC Nürnberg und zieht in die 2. Runde des DFB-Pokals. Quelle: Petrow
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Garbsen

Herr Vucinovic, zwei Torvorlagen, einen Treffer selbst gemacht: Viel schöner kann ein Fußballtag doch kaum sein.

Es ist einfach phänomenal. Ich bin überwältigt – und froh, dass ich unserer Mannschaft so helfen konnte.

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Sie und Ihre Mit­spieler schienen überhaupt keinen Respekt vor dem 1. FC Nürnberg gehabt zu haben.
Respekt schon, aber wir haben eben fest an uns geglaubt. Wir sind schon selbstbewusst. Der Trainer (André Breitenreiter, d. Red.) hat selbst eine große Erfahrung als Profi. Er hat uns Mut zugesprochen, hat immer wieder unsere Qualitäten hervorgehoben und uns den Rat gegeben: Saugt alles auf. Das haben wir ausführlich getan.

Waren Sie überrascht, dass Ihr Team am Ende fitter wirkte als die Nürnberger Vollprofis?

Nicht wirklich. Wir trainieren ja auch nicht viel weniger als die, nur, dass wir auch noch arbeiten gehen. Wir haben in der Vorbereitung unwahrscheinlich hart gearbeitet. Aber ehrlich gesagt war ich schon mächtig platt. Aber das Adrenalin hat neue Kräfte freigesetzt.

Ein Chancenplus hatte der TSV auch ...

Ja, das eine oder andere Tor hätten wir wirklich noch schießen können – und das Ergebnis wäre trotzdem verdient gewesen.

Haben Sie für die 2. Runde einen Wunschgegner?

Nicht wirklich. Hannover 96 oder Eintracht Braunschweig müssen es nicht sein, gegen die spielt man ja immer mal wieder. Aber egal wer kommt: Wer gegen uns einen Schritt zu wenig macht, für den wird es eng.

19.08.2012
Jörg Grußendorf 19.08.2012