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Überregional Blatter-Ära endet im Februar 2016
Sportbuzzer Fußball Überregional Blatter-Ära endet im Februar 2016
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14:09 20.07.2015
Foto: Wer wird Nachfolger von FIFA-Boss Joseph Blatter? Am 26. Februar 2016 wird gewählt.
Wer wird Nachfolger von FIFA-Boss Joseph Blatter? Am 26. Februar 2016 wird gewählt. Quelle: dpa
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Zürich

Eine Pressekonferenz der FIFA ist für 14.00 Uhr mit Blatter und FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke angesetzt. Blatter selbst präferiert einen Termin im kommenden Jahr. Seine Gegner aus Europa mit DFB-Prädsident Wolfgang Niersbach pochen auf eine Kür noch vor Weihnachten.

UEFA-Chef Michel Platini hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine große Unterstützung für eine mögliche Bewerbung sicher. Der Franzose soll von zahlreichen Nationen um eine Kandidatur gebeten worden sein, demnach soll er die Zusagen der Konföderationen aus Europa, Asien, Südamerika und Nord- und Zentralamerika haben. Er hat bislang noch keine Entscheidung über eine eventuelle Kandidatur mitgeteilt. Für diesen Fall wird DFB-Präsident Niersbach als möglicher Nachfolger gehandelt.

Zuvor meldete sich erstmals der unterlegene Gegenkandidat Blatters bei der Wahl Ende Mai zu Wort. "Die Zukunft der FIFA steht auf dem Spiel", sagte der jordanische Verbandschef und FIFA-Vizepräsident Prinz Ali bin al-Hussein der Nachrichtenagentur AP. "Wenn wir im Dezember wählen, wird es den bedeutenden Wandel in der FIFA-Führung, den wir so dringend brauchen, nicht geben." Dennoch müsse Amtsinhaber Blatter "sofort gehen", sagte sein ehemaliger Rivale im Kampf um das Präsidentenamt. "Er darf nicht seine Nachfolge planen und diesen Wahlprozess leiten", betonte al-Hussein.

Der 39-jährige al-Hussein hatte Ende Mai nach dem verlorenen ersten Wahlgang gegen Blatter seine Kandidatur zurückgezogen. Wenige Tage nach seiner Wiederwahl hatte der 79-jährige Schweizer dann überraschend seinen Rückzug angekündigt, zuletzt aber mit einem Verbleib im Amt kokettiert. Al-Hussein sprach sich jetzt für eine Führungspersönlichkeit außerhalb des Sports aus für die Organisation der Neuwahlen auf einem außerordentlichen FIFA-Kongress und die Umsetzung der Reformen innerhalb der korruptionsgeschädigten FIFA.

Al-Hussein warnte vor einer zu frühen Wiederwahl. "Kein Datum vor März 2016 ist passend", sagte al-Hussein. Damit ging er in Opposition zu den UEFA-Verbänden, die ihn bei der Wahl noch unterstützt hatten. Schon im Dezember einen außerordentlichen FIFA-Kongress einzuberufen, wie unter anderem von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach gefordert, sei "unfair", da die Nationalverbände mehr Zeit bräuchten für eine mögliche Kandidatensuche. Ob er selber nochmals kandidieren werde, ließ al-Hussein offen.

dpa

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