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Überregional Wichtiges 3:0 in Freiburg - Hertha BSC holt auf
Sportbuzzer Fußball Überregional Wichtiges 3:0 in Freiburg - Hertha BSC holt auf
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17:33 21.02.2010
Hertha BSC bejubelt den Treffer zum 0:3. Quelle: dpa
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Aber auch der Aufsteiger liegt nach dem neunten sieglosen Spiel in Serie bloß vier Punkte vor den Berlinern. Die Tore für Hertha schossen Adrian Ramos (28. Minute) und Cicero (35./57.). Die Form und individuelle Qualität sprechen im Rennen um den Klassenerhalt mittlerweile eher für die Hauptstädter als für den SC. Denn die Berliner waren vor 21.600 Zuschauern das bessere und abgeklärtere Team, während Freiburg einen neuen Bundesliga-Rekord aufstellte: Sechs Heimspiele in Folge blieb noch kein Club ohne Tor.

Die Stimmung in Freiburg war am Sonntag genauso schlecht wie der Trend der vergangenen Wochen. Schon zur Halbzeit pfiffen die Fans ihre Mannschaft lautstark aus. Der SC wirkte völlig verunsichert und kopflos, er blieb 90 Minuten ohne nennenswerte Torchance und den Beweis seiner Bundesliga-Tauglichkeit wieder einmal schuldig. Dabei hatte Trainer Robin Dutt die Wichtigkeit dieses Kellerduells zuvor in ungewohnt deutlichen Worten betont („Alles andere als drei Punkte ist nicht zu debattieren“) und seine Elf entscheidend umgestellt. Doch weder die Herausnahme von Torjäger Mohamadou Idrissou noch das Debüt von Winter-Neuzugang Hamed Namouchi im offensiven Mittelfeld konnte die gravierenden spielerischen Mängel des Aufsteigers beheben.

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Die Bedeutung der Partie schien zunächst auch die Berliner eher zu verkrampfen als anzuspornen. Denn anfangs gingen beide Teams kaum ein Risiko ein und leisteten sich stattdessen eine Reihe haarsträubender Fehlpässe. Hertha spielte aber strukturierter und durchdachter als die nervösen Gastgeber und ging deshalb verdient in Führung. Erst traf Ramos per Abstauber, weil SC-Torwart Simon Pouplin einen Schuss von Raffael nur abklatschen konnte. Dann schloss Cicero eine schöne Einzelleistung zum 2:0 ab. Bereits in der 16. Minute hatte Gekas eine Großchance vergeben, als er aus sechs Metern am Tor vorbei schoss. Die Umstellungen von Gäste-Trainer Friedhelm Funkel brachten mehr als die seines Kollegen Dutt. Er kehrte taktisch zur Mittelfeld-Raute zurück und stellte Raffael wieder hinter die Spitzen Gekas und Ramos.

Freiburg versuchte zur Pause noch einmal alles. Dutt wechselte mit Jonathan Jäger und Daniel Caligiuri zwei neue Offensivkräfte ein und schickte seine Spieler deutlich früher zurück aufs Feld als die Berliner. Besser wurde das Spiel des SC dadurch aber nicht. Hertha konterte ihn ständig aus und machte durch Ciceros 3:0 alles klar.

dpa

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