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Hannover 96 Er soll 96 aus dem Abstiegssumpf schießen
Sportbuzzer Hannover 96 Er soll 96 aus dem Abstiegssumpf schießen
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00:17 08.01.2016
Von Jörg Grußendorf
Szalai ist vorerst nur ein halbes Jahr ausgeliehen von 1899 Hoffenheim, wobei 96 eine Kaufoption besitzt.
Szalai ist vorerst nur ein halbes Jahr ausgeliehen von 1899 Hoffenheim, wobei 96 eine Kaufoption besitzt. Quelle: Petrow
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Eine Rolle, die der 28-Jährige auch selbstbewusst annimmt. Es klingt aber nicht einmal im Ansatz großspurig, was Szalai dazu sagt. Viel mehr gut überlegt, offen und so souverän, dass man sich nur wünschen kann, dass er auf dem Rasen künftig eine ähnlich Figur abgibt wie bei seiner Vorstellung vor dem Mikrofon.

Hannover 96 hat am Dienstag die zweite Trainingseinheit unter dem neuen Trainer Thomas Schaaf absolviert.

„Im Profifußball gibt es immer diese Erwartungen“, sagt Szalai, „das weiß ich. Damit kann ich auch umgehen. Ich bin auch sehr positiv. Aber wenn ich nach dem ersten Trainingstag sehe, welche Stürmer 96 von der Qualität her hat, dann wäre das respektlos, wenn ich mich als Heilsbringer bezeichnen würde.“ Wichtig sei es allein, dass alle Offensivspieler zusammenhielten. „Jeder Stürmer braucht Selbstvertrauen und Unterstützung“, sagt er. „Nur zusammen können wir das Ziel schaffen, keiner allein.“

Szalai ist vorerst nur ein halbes Jahr ausgeliehen von 1899 Hoffenheim, wobei 96 eine Kaufoption besitzt. Die Antwort des Stürmers auf die Frage, wie seine Planung für sie Zeit nach diesem halben Jahr aussehe, sorgte für einige Lacher: „Ich habe in meiner Karriere gelernt, dass man nichts planen kann; und darum plane ich jetzt auch nicht. Mein Plan ist, dass ich nach dieser Pressekonferenz die zweite Trainingseinheit bestehen will.“ Diese Antwort war lustig, zeigte aber auch wie realistisch Szalai seine neue Aufgabe angeht. Er ist wahrlich kein Träumer.

„Dass ich eine derart schwere Zeit in Hoffenheim hatte, das lag an mir“

Das verdeutlichte auch eine Aussage über seine jüngste Station Hoffenheim, wo es richtig schlecht für ihn lief. Doch Szalai sucht die Schuld einzig bei sich selbst. „Ich kann nicht andere dafür verantwortlich machen. Ich habe in meiner Karriere immer selbst die Entscheidungen getroffen“, sagt er, „dass ich eine derart schwere Zeit in Hoffenheim hatte, das lag allein an mir.“

In Hannover soll es anders werden. Er weiß genau, dass 96 seine große Chance ist, sich seinen großen Traum zu erfüllen: die Teilnahme an der EM im Sommer in Frankreich. Um in sein Nationalteam berufen zu werden, muss Szalai nicht nur den Sprung zum Stammspieler schaffen – er muss auch treffen.

Sehr offen antwortete er auf die Frage, warum er sich ausgerechnet 96 für sein Vorhaben ausgesucht habe. „Wenn ich ehrlich bin“, sagt er, „war Hannover der einzige Verein, der mich kontaktiert hat. Die Verantwortlichen haben mich dann restlos überzeugt.“

Jetzt freue er sich auf seine neue Aufgabe und die 96-Fans. „Ich habe schon oft in Hannover gespielt und weiß, welche Atmosphäre hier herrscht, wenn es gut läuft“, sagt Szalai, „und das will ich erleben, wenn ich für 96 spiele.“ Am besten schon beim Rückrundenstart gegen Darmstadt 98. „Da werden wir richtig, richtig Gas geben“, sagt der Stürmer – und will seinen Teil dazu beitragen.

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Das war ein gelungener Einstand. „Guten Tag, ich bin Hotaru Yamaguchi, ich komme von Cerezo Osaka, ich wünsche ein frohes neues Jahr“, stellte sich der Japaner auf Deutsch vor. Für seine Zeit bei 96 hat er sich Großes vorgenommen: er will sich an der Spielweise von Bayerns Arturo Vidal orientieren.

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