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Hannover 96 „You will see“
Sportbuzzer Hannover 96 „You will see“
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00:16 19.08.2013
Von Norbert Fettback
Nicht immer in Plauderlaune: Mirko Slomka. Quelle: zur Nieden
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Hannover

Früher, zu Zeiten eines Michael Lorkowski, des legendären Gladbach-Bezwingers von 1992, oder eines – wer kennt ihn eigentlich noch? – Branko Ivankovic, gab es Informationen nur auf dem kurzen Dienstweg.

Seit Erstligazeiten sind die zuständigen Medienmitarbeiter gut beraten, einen Tag oder zwei Tage vor einem Pflichtspiel etwas Zeit einzuplanen: Dann gibt es Etwas zu hören aus erster Hand. Die Deutsche Fußball-Liga hat die Klubs in dieser Hinsicht in die Pflicht genommen. Heutzutage ist es, dem Internet sei Dank, aber auch daheim auf dem Sofa möglich, dem zu lauschen, was Trainer und Sportdirektor zur Befindlichkeit der eigenen Mannschaft oder zu den Qualitäten des nächsten Kontrahenten zu sagen haben.

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So wie am Freitag. Da berichtete Trainer Mirko Slomka eingangs unter anderem, dass Christian Pander in Mönchengladbach verletzungsbedingt fehlen werde. Von Sportdirektor Dirk Dufner war zu erfahren, dass 96 „sehr, sehr gut“ drauf sei und nach dem Auftaktsieg gegen Wolfsburg „enorm positiv und selbstbewusst“ ins Spiel gehe. Das hört man gern! Doch es gibt auch diese besonderen Momente, die einer 96-Pressekonferenz mitunter ihren speziellen Reiz geben. Etwa dann, wenn es ans vermeintlich Eingemachte geht.

Nach dem Motto: Nur nicht zu viel verraten, der Gegner könnte ja mithören. Manchmal klingt auch Unmut durch, weil ein Reporter in ein Fettnäpfchen getreten ist. Eine Kostprobe mit Fragen an Mirko Slomka und den Antworten des Trainers von Freitag, kurz nach zwölf.

Nach ein paar Tagen Training mit Marcelo: Wie ist Ihr Eindruck vom neuen Spieler?

„Gut.“

Wird er spielen?

„You will see.“

Was zeichnet Marcelo denn so aus nach dem, was im Training zu sehen ist?

„Genau das Gleiche, was Sie auch gesehen haben. Es lohnt sich immer, zum Training zu kommen. Bei so vielen öffentlichen Einheiten wie in dieser Woche.“

Wäre es ein Problem, über das man nachdenken muss, wenn Salif Sané und Marcelo in Mönchengladbach erstmals nebeneinander spielen?

„Wir denken über alles nach. Und wir wollen gegen Borussia Mönchengladbach die beste Aufstellung auf den Platz stellen: die sinnvoll ist und die die Null hält. Es ist unproblematisch.“

Ab wann schauen Sie auf die Tabelle?

„Ich schaue an jedem Spieltag um 17.20 Uhr auf die Tabelle. An diesem Wochenende ist es ein bisschen anders, weil wir erst um 18.30 Uhr spielen. Also immer nach dem Spiel.“

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