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Hannover 96 Altin Lala dreht eine Ehrenrunde
Sportbuzzer Hannover 96 Altin Lala dreht eine Ehrenrunde
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14:17 15.12.2011
Foto: In seiner letzten Saison ist 96-Spieler Altin Lala vor allem die Gesundheit wichtig.
In seiner letzten Saison ist 96-Spieler Altin Lala vor allem die Gesundheit wichtig. Quelle: zur Nieden
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Hannover

Außerhalb von Hannover ist Altin Lala sicher kein Star, doch in Niedersachsens Landeshauptstadt ist der kleine Albaner ein Kult-Kicker. „Kampfzwerg“ wird er halb bewundernd, halb ehrfurchtsvoll genannt. Der Dauerbrenner und Dauerrenner ist aber nicht nur als Fußballer beliebt. „Er ist ein toller Mensch“, sagt Trainer Mirko Slomka.

Lalas Geschichte ist eine ganz besondere. Als Jugendlicher setzte sich der Spieler 1991 bei einer Reise der albanischen U16-Nationalmannschaft ab und schlug sich durch. Vor 13 Jahren kam er von Borussia Fulda nach Hannover. Als Kapitän prägte er das 96-Team über viele Jahre. 292 Punktspiele hat der inzwischen 36 Jahre alte Fußball-Profi für Hannover absolviert und bei seiner Ehrenrunde bis zum Ende der Saison sollen noch ein paar Einsätze dazukommen.

„Wenn ich der Trainer wäre, würde ich mich immer spielen lassen“, lautet einer von Lalas Lieblingssprüchen. Lange war das auch so, doch einige Verletzungen zwangen ihn zum Ende seiner Karriere immer häufiger zu Pausen.

Dennoch erhielt Lala noch einmal einen neuen Vertrag. „Ich war sehr glücklich, dass er diese Saison drangehängt hat“, sagt Slomka: „Ich wollte unbedingt, dass er die Europa-Reise mitmacht.“ Auch wenn er den einsatzfreudigen Mittelfeldspieler in der Bundesliga bisher erst zweimal eingesetzt hat, versichert der Coach: „Er ist eine echte Alternative.“

Lala lässt sich nicht hängen, gibt immer alles, auch im Training. Er ist kein begnadeter Zauberfuß, er lebt von seinem Einsatz. „Es bereitet Spaß, mit den Jungs zu spielen, obwohl ich nur wenige Einsätze habe“, sagt Albaniens Rekord-Nationalspieler und kündigt für den Rest der Saison an: „Auf jeden Fall ist das ein Ziel, mehr Spiele zu absolvieren.“

Lala ist eine Art Edel-Reservist. „Ich hatte wenig Einsätze, da wünscht man sich mehr“, sagt der 1,72 Meter große Kämpfer: „Es gab viele Spiele, aber es hat sich nicht ergeben. Für mich ist es erst einmal wichtig, dass ich gesund bin.“ Lala weiß, dass seine aktive Zeit sich dem Ende zuneigt. „Es macht Spaß, aber irgendwann ist Schluss“, sagte er in dieser Woche: „So weit ich weiß, bin ich der älteste Feldspieler der Liga, der Opa. Und deswegen soll es irgendwann auch gut sein.“

sag/dpa

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