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Hannover 96 Das wünscht sich der Platzwart zu Weihnachten
Sportbuzzer Hannover 96 Das wünscht sich der Platzwart zu Weihnachten
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06:00 21.12.2016
Ein Weihnachtsfilm mit Happy End: Am Ende hat der Mann mit dem Rauschebart im 96-Video alle „Roten“ lieb.  Quelle: Hannover 96
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Hannover

Manchen wird es überraschen: Auch in der 2. Liga wird es Weihnachten. Statt Äpfel, Nuss und Mandelkern gibt es Pflaumen, Gurken, Möchtegern, aber in Hannover zündet man zur Winterpause ein Kerzlein an und winkt munter aus dem Unterhaus.

Die Wunschliste:

96 - the Movie: Mit einem Kurzfilm, der unter dem harmlosen Titel „96 - der Weihnachtsfilm“ Konsumverhalten und Anspruchsdenken vor dem Fest kritisch hinterfragt, sorgten Spieler und Funktionäre für Aufsehen in Cannes und Hollywood. Inhalt: Der Weihnachtsmann, ein echter Roter, wird von 96-Spielern beim Geschenkebringen hart attackiert und schließlich von Martin Kind mit einem Vollspannstoß gezielt niedergestreckt. Nach einer Notoperation verteilt er dennoch Geschenke. 96 hatte für den Film intern gecastet, als Schauspieler stach Felix Klaus hervor. Der Platzwart wünscht sich zum Saisonende einen 96-Blockbuster mit Clint Eastwood als Martin Kind, Felix Klaus als Felix Klaus und Gerard Depardieu als Dieter Schatzschneider. Regie: Martin Score-Sese. Titel: Last Exit Sandhausen.

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Eier! Am Osterwochenende gibt’s für die Hasen aus Braunschweig was hinter die Löffel. Platzwart-Wunschergebnis: 4:0. Braunschweig rutscht ab, schafft am Ende Platz drei und kann sich dann mit dem VfL Wolfsburg um den Titel „Niedersachsens Nummer zwei“ relegieren, während Meister 96 drei Tage lang im Autokorso um die Oper fährt.

Der Nebojsa-Krupnikovic-Preis, eine ligaweite Auszeichnung für die kreativste Ausgestaltung der Standardsituation Eckball. Erster Preisträger: Hannover 96. Die Zwei-Schützen-Finte kannte man bislang nur von An- und Freistößen. Hannover 96 führte diesen Trick nun auch bei Eckbällen ein. Zwei Spieler stehen bereit, meist Edgar Prib und Felix Klaus. Am Ende tritt immer Edgar Prib. Vorteil 1: Durch den fehlenden Klaus schafft 96 Platz im Strafraum. 2. Falls mal nicht Edgar Prib tritt, sind alle überrascht. Inklusive Felix Klaus. Edgar Prib ist zudem einer der wenigen Techniker, die Krupnikovics berühmte kniehohe Hereingabe über eine ganze lange Saison konstant abrufen können.

Hamburg“, das lustige Manager-Spiel. Spannende Unterhaltung für die ganze Republik, mit selbstherrlichen Aufsichtsräten, knarzigen Geldgebern, roten Köpfen und Totenköpfen. Auf Wunsch mit HSV-Organigramm als Wandposter, 38 Millionen Euro zum Aus-dem-Fenster-Werfen, Zettelkasten, Roter Laterne und ganz vielen Kerzen.

Ein Los der „Aktion Sorg-Kind“. Hauptgewinn: ein Rechtsverteidiger mit folgendem Anforderungsprofil: nett, pünktlich, schlank, Interesse an Mannschaftssport und Busreisen. Vorkenntnisse im Fußball von Vorteil, aber nicht zwingend. Japaner und Portugiesen gelten bei dieser Aktion als Nieten, Dänen als Troest-Preis, Amerikaner als abgelaufen.

Ein neuer Trainer. Nichts gegen Daniel Stendel, super Typ, aber nichtsdestotrotz leider zu sehr Realist und dazu noch mit einem Tabellenplatz hinter der Mannschaft von Torsten Ligaknecht zufrieden. Das geht gar nicht. Bei 1860 reden sie doch auch als Zweitliga-Vierzehnter von der Champions League! Wie wäre es zur Weihnachtszeit mit Rolf Schafstall? Der kennt den Verein noch aus der Gründerzeit. Alternativ gäbe es den Spezialisten in Sachen Wind. Peter Neururer, der die meisten 96-Gegner in der 2. Liga aus persönlicher Erfahrung kennt und den Platzwart noch nie enttäuscht hat. Unser Favorit.

Christian Purbs 22.12.2016
19.12.2016
Heiko Rehberg 19.12.2016