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Hannover 96 „Jetzt haben wir ein Endspiel“
Sportbuzzer Hannover 96 „Jetzt haben wir ein Endspiel“
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00:15 13.05.2015
Von Christian Purbs
96-Manager Dirk Dufner. Quelle: zN / Archiv
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Herr Dufner, wie beurteilen Sie die Situation von 96 nach dem 1:1 gegen Bremen?

Sie hat sich nicht verbessert. Wir wollten unbedingt gewinnen, dann hätten wir es komplett in der eigenen Hand gehabt – mit einem guten Ergebnis in Augsburg vielleicht sogar vor dem letzten Spieltag. So aber ist klar, dass wird, selbst mit einem ordentlichen Ergebnis in Augsburg, gegen Freiburg ein Endspiel haben.

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Zumindest in der 1. Halbzeit hat die Mannschaft auch den Eindruck gemacht, dass sie unbedingt gewinnen wollte.

Wir wussten, dass es nicht darum ging, nicht zu verlieren, sondern einzig und allein darum, zu gewinnen. So ist die Mannschaft bis zur Pause auch aufgetreten. Wir hätten uns nur mit dem einen oder anderen Tor mehr belohnen müssen. Aber es ist uns mal wieder nicht gelungen, nach einer Führung nachzulegen. In der 2. Halbzeit haben wir uns zu sehr in die Defensive drängen lassen, auch wenn die Bremer kaum Torchancen hatten. Das hätten wir besser machen können.

Es waren wieder einmal Kleinigkeiten, die 96 Punkte gekostet haben. Zieht sich das wie ein roter Faden durch die ganze Saison?

Ein bisschen ist es so. Natürlich denkt man darüber nach, aber das muss dann auch schnell wieder egal sein, damit es sich nicht in den Köpfen der Spieler festsetzt. Wir hätten einige Spiele mit ein bisschen Glück gewinnen können. Wenn ich mir den HSV anschaue, wie die ihre Spiele gewinnen; so viel Glück hatten wir die ganze Saison nicht. Vielleicht kehrt es ja in den beiden letzten Spielen zu uns zurück – wenn wir es uns erarbeiten. Wenn die Mannschaft alles gibt, dann werden wir uns auch belohnen.

Wie war die Stimmung in der Kabine?

Die Spieler sind niedergeschlagen, weil sie unbedingt gewinnen wollten. Sie sind aber schon wieder auf dem Weg und sagen: weiter geht’s. Man darf nicht in Trauer und Frust verfallen, sondern muss umschalten und sagen: „Dann gewinnen wir halt in Augsburg.“

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