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Hannover 96 „Ein Fanbeirat wäre ideal“
Sportbuzzer Hannover 96 „Ein Fanbeirat wäre ideal“
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00:27 01.05.2015
Von Heiko Rehberg
Andreas Hüttl, Vorstand im neuen FUV96.
Andreas Hüttl, Vorstand im neuen FUV96. Quelle: Eva-Maria Weiss
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Hannover

Herr Hüttl, wer gehört denn alles zu dem am 23. April gegründeten Fanbeteiligungs- und Unterstützungsverein 96 - und hätten Sie sich nicht einen schöneren Namen ausdenken können?

In dem Verein haben sich die Vertreter eines breiten Durchschnitts der hannoverschen Fanszene zusammengefunden. Die Bandbreite reicht von der Roten Reihe e.V. über die Rote Kurve Supporters bis zu Vertretern der Ultras Hannover. Die Namensfindung war schwierig, herausgekommen ist dabei ein „Ungeheuer“, aber es war uns wichtig, dass das, worum es geht, im Namen auftaucht: Beteiligung und Unterstützung. Und die Abkürzung FUV96 klingt doch nett ...

Was soll der FUV96 bewirken?

Es ist eine tolle Sache, dass alte Streitigkeiten zwischen Verein und Fans beendet sind, auch wenn es noch Baustellen gibt. Genauso wichtig aber ist, dass sich so etwas in Zukunft nicht wiederholt. Einen möglichen Baustein hierzu sehen wir in der Initiierung eines Fanbeirats. Dies wäre ideal, um alle Interessen im Sinne eines gemeinsamen Ziels koordinieren zu können.

Sie haben die Prüfung einer möglichen Beteiligung der Fans am Kapital vorgeschlagen. Wie soll das funktionieren?

Ich möchte hierzu klarstellen, dass es sich dabei zunächst um einen eher symbolischen Akt handelt. Es ist daneben ein kompliziertes Rechtsgebiet, und man muss die Durchführbarkeit umfassend sondieren. Und eine Beteiligung der Fans an dem Kapital der Spielbetriebsgesellschaft ginge nur auf der Basis des Konsens mit den bisherigen Gesellschaftern. Fans sind ein wichtiger Bestandteil des Fußballsports. Daher ist es das vorrangige Ziel des FUV96, ein gemeinschaftliches Handeln und ein gegenseitiges Verständnis für die Interessen und Motive der beteiligten Fans auf der einen sowie von 96 auf der anderen Seite zu erreichen. Letztlich geht es uns nicht um wirtschaftliche Interessen.

Interview: Heiko Rehberg

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