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Hannover 96 Ein hartes Stück Arbeit gegen Dresden
Sportbuzzer Hannover 96 Ein hartes Stück Arbeit gegen Dresden
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19:21 04.11.2012
Von Björn Franz
Die Hannoveraner jubeln nach ihrem Sieg über Dynamo Dresden im Elfmeterschiessen.
Die Hannoveraner jubeln nach ihrem Sieg über Dynamo Dresden im Elfmeterschiessen. Quelle: dpa
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Hannover

Ron-Robert Zieler: Es war zunächst nicht das Spiel des Nationalkeepers. Gleich der erste Schuss aufs Tor war drin - dabei reagierte er beim 23-Meter-Freistoß von Romain Bregiere (28. Minute) zu spät. Rettete danach gegen Robert Koch (43.) und Mickael Poté (57.) stark. Stark im Elfmeterschießen. Note: 2

Steven Cherundolo: Bereitete den Führungstreffer durch Mame Diouf (16.) mit einer Flanke vor. Wurde danach auf der rechten Seite wieder einmal oft alleine gelassen und konnte nach vorne so kaum Akzente setzen. Note: 4 Karim Haggui: Gewann viele Kopfballduelle im Abwehrzentrum - der Ball landete aber zu häufig beim Gegner. Vorne mit Pech: Ein Kopfball strich übers Tor (7.), einer landete am Pfosten (54.). Note: 3

Mario Eggimann: Hatte im Verbund mit Haggui alle Hände voll mit der Dresdener Spitze Poté zu tun. Dabei agierte der Schweizer sehr umsichtig und gewann fast alle wichtigen Zweikämpfe. Note: 3

Christian Pander: Die lange Spielpause war ihm deutlich anzumerken. Ein Fehlpass reihte sich an den anderen, er wurde zudem auf der linken Abwehrseite oft überlaufen. Einzig bei Standardsituationen gefährlich. Das ist zu wenig. Note: 5,5

Didier Ya Konan: Legte Diouf das 1:0 per Kopf schön auf. Aber sein Defensivverhalten auf der rechten Seite bleibt ein Problem, zumal der Ivorer fast jede Flanke zulässt. Rückte in der Schlussphase ins Sturmzentrum. Note: 4,5

Sergio da Silva Pinto: Versuchte zwar immer wieder Ordnung ins 96-Spiel zu bringen, hatte dabei aber eine unglaublich hohe Fehlerquote. Speziell seine Pässe in die Spitze landeten regelmäßig beim Gegner. Musste nach 63 Minuten für Manuel Schmiedebach Platz machen. Note: 5

Lars Stindl: Spielte diesmal meist links auf der Sechserposition, knüpfte aber auch dort an die schwachen Leistungen der vergangenen Partien an. Gewann zu wenig Bälle und konnte auch nach vorne kaum Akzente setzen. Note: 4,5

Konstantin Rausch: Diesmal im linken Mittelfeld aufgeboten. Begann schwungvoll, baute danach aber kontinuierlich ab und lief sich immer wieder fest. Note: 5

Jan Schlaudraff: Ließ sich aus der Spitze oft ins Mittelfeld zurückfallen. Wenn jemand eine Idee hatte, dann er. Note: 3

Mame Diouf: Beim Führungstreffer stand der Senegalese goldrichtig. Danach war er allerdings kaum anspielbar und offenbarte erhebliche technische Probleme. Nach 81 Minuten für Artur Sobiech ausgewechselt. Note: 4

Manuel Schmiedebach: Kam nach einer guten Stunde für da Silva Pinto und belebte das Spiel etwas. Seinen Distanzschuss in der Verlängerung konnte Fromlowitz nur mit Problemen abwehren (99.).

Artur Sobiech: Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit übernahm er die Jokerrolle - stach diesmal aber nicht. Scheiterte im Elfmeterschießen.

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Am Ende stand er im Mittelpunkt: Ron-Robert Zieler hatte mit zwei klasse Paraden im Elfmeterschießen großen Anteil am Weiterkommen von Hannover 96 im DFB-Pokal. Die Leistung dürfte auch seinem Selbstvertrauen nach zuletzt durchwachsenen Auftritten guttun.

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