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Hannover 96 Feiert Ya Konan gegen Bayern sein Comeback?
Sportbuzzer Hannover 96 Feiert Ya Konan gegen Bayern sein Comeback?
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00:19 09.03.2015
Von Heiko Rehberg
Im Training bereits wieder schussstark: 96-Rückkehrer Didier Ya Konan. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

Schlechte Stimmung? Die kennt Didier Ya Konan grundsätzlich nicht. Der 30-Jährige lacht viel und gerne, auch aus diesem Grund hat ihn Hannover 96 verpflichtet, obwohl das offiziell natürlich niemand zugeben würde. Einer wie er kann für eine Mannschaft wichtig sein, selbst wenn er gar nicht zum Einsatz kommt.

Doch nur als kickendes Maskottchen sieht sich Ya Konan nach seiner Rückkehr aus Saudi-Arabien nicht. Er will spielen und der Mannschaft helfen. In den vergangenen Wochen hat er sich erst im Einzeltraining gequält; seit er wieder mit den Teamkollegen übt, ist der Ehrgeiz geweckt. „Er kommt immer besser in Fahrt“, sagte 96-Trainer Tayfun Korkut. Bereits gegen den VfB Stuttgart (1:1) war er ein Thema für den Kader. Gegen Bayern München könnte es nun so weit sein mit einem Platz im Aufgebot - und als Joker auf der Ersatzbank.

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Zwischen 2009 und 2014 hat der Ivorer in 153 Pflichtspielen für die „Roten“ 45-mal getroffen. Auch gegen die Bayern, zum Beispiel bei der 1:2-Niederlage in München in der Saison 2011/2012 oder 2013 bei der 1:4-Niederlage im DFB-Pokalwettbewerb.

Was heute kaum noch jemand weiß: Im April 2011 hatte Bayern München ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung von Ya Konan, der damals ausgesprochen treffsicher war. André Ayew (Olympique Marseille), Marco Reus (Borussia Mönchengladbach), Ivo Ilicevic (1. FC Kaiserslautern) und eben Ya Konan standen damals auf dem Kandidatenzettel der Münchner, geholt hat der Club keinen von ihnen. „Bayern wäre mein Traum“, ließ sich Ya Konan entlocken - wahr geworden ist er nicht.

Knapp vier Jahre später ist nicht nur seine Rückennummer eine andere. Aus der 11 ist die 30 geworden. Ya Konan war bereits auf einer Art Karriereausklangtour in Saudi-Arabien, aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit hatte ihm 96 nicht mehr zugetraut, sportlich eine große Rolle zu spielen. Vielleicht fängt die Geschichte von Ya Konan und den „Roten“ heute noch einmal von vorne an.

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05.03.2015
Heiko Rehberg 05.03.2015
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