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Hannover 96 Frontzeck: "Kind wird zu sehr beeinflusst"
Sportbuzzer Hannover 96 Frontzeck: "Kind wird zu sehr beeinflusst"
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06:30 05.04.2016
Ex-96-Trainer Michael Frontzeck. Quelle: dpa
Hannover

Was wäre eigentlich, wenn Michael Frontzeck noch Trainer von Hannover 96 wäre? Würden die „Roten“ dann auch abgeschlagener Tabellenletzter der Fußball-Bundesliga sein? Diese Frage hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen so mancher 96-Fan gestellt, immerhin hatte der 52-Jährige bis zu seinem Rücktritt kurz vor Weihnachten mit seinem Team 14 Punkte geholt, sein Nachfolger Thomas Schaaf hingegen schaffte in elf Partien nur drei Zähler.

Über seine Zeit in Hannover hat Frontzeck seit der Trennung nicht geredet, im Online-Portal spox.com meldete er sich jetzt erstmals zu Wort und kritisierte besonders das Umfeld von Clubchef Martin Kind. „Es gibt letztlich zu viele Leute, die um Martin Kind herumschwirren, ihm ständig in den Ohren liegen, alles besser wissen und ihn auf bestimmte Art und Weise beeinflussen. Dass das am Ende für die Medien dann auch ein gefundenes Fressen ist, ist doch klar“, sagte Frontzeck. Vor Kinds „Lebenswerk“ zeigte er Respekt: „Es tut mir sehr leid, dass alle Missgunst nun auf seine Schultern geladen wird.“

Seinen Rücktritt begründet Frontzeck auch mit der „unrealistischen Erwartungshaltung aus dem Umfeld der Vereinsführung. Die Situation war sehr ungesund und führte dazu, dass wir uns nach dem letzten Hinrundenspiel besprochen haben. Es war klar, dass die Diskussionen um mich bei einem missratenen Rückrundenauftakt wieder neu entflammen würden. Im Winter einen Schnitt zu machen war die beste Entscheidung für den Club – und das war für mich entscheidend“, sagte Frontzeck.

Namen wie Rolf Paetz, Karl-Heinz Mühlhausen und Hannes Baldauf gehören genauso zur 96-Trainer-Geschichte wie Tayfun Korkut, Mirko Slomka und Ralf Rangnick. Die Trainer von Hannover 96 seit 1963:

sid/frs

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