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Hannover 96 Geschlossenheit ist Trumpf bei den „Roten“
Sportbuzzer Hannover 96 Geschlossenheit ist Trumpf bei den „Roten“
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00:23 23.01.2015
Von Jörg Grußendorf
„Es sieht sehr, sehr gut aus“: Trainer Tayfun Korkut (M.) ist zufrieden mit dem, was die 96-Mannschaft in den zehn Tagen in Belek geleistet hat.
„Es sieht sehr, sehr gut aus“: Trainer Tayfun Korkut (M.) ist zufrieden mit dem, was die 96-Mannschaft in den zehn Tagen in Belek geleistet hat.  Quelle: Nigel Treblin
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Belek

Dienstag, am Tag der Abreise, zeigte sich die türkische Riviera von ihrer schönsten Seite. Strahlender Sonnenschein, azurblauer Himmel, angenehme Temperaturen. Da passte das Fazit von Tayfun Korkut nach dem zehntägigen Trainingslager von Hannover 96 ins Bild. „Wir können uns bis auf die zwei, drei Regentage absolut nicht beschweren“, sagte der Chefcoach. „Die Mannschaft hat sehr konzentriert gearbeitet, wir haben alles durchziehen können. Es sieht sehr, sehr gut aus.“

Was Korkut meint ist, dass seine Mannschaft schon sehr weit ist in der Vorbereitung auf die Bundesliga-Rückrunde. 96 scheint fit zu sein für den Start beim FC Schalke in knapp zwei Wochen und für die Jagd auf die internationalen Plätze. Die mannschaftliche Geschlossenheit und die Defensivarbeit sind beeindruckend, in den vier Testspielen gab es lediglich ein Gegentor. Größtes Manko ist die Schwäche im Abschluss. Aber, kann man dagegenhalten: Die Mannschaft spielt sich viele Chancen heraus.

Hannover 96 hat das letzte Testspiel im Trainingslager in Belek gegen den Schweizer Erstligisten FC Aarau mit 3:1 gewonnen.

In Belek war es für 96 hauptsächlich um die Taktikschulung und die Arbeit an der Fitness und den Automatismen im Spiel gegangen. Gerade das Verschieben in den Mannschaftsteilen, das Herausrücken, das schnelle Umschalten, das frühe Angreifen, ohne die Ordnung zu verlieren, und das schnelle Passspiel ließ Korkut immer wieder trainieren. Er achtete dabei streng und akribisch auf die Umsetzung - und konnte besonders in den Testspielen gegen Young Boys Bern (1:0) und Viktoria Pilsen (1:0) mit der Umsetzung zufrieden sein.

Man sollte nach den zehn Tagen nicht von Gewinnern und Verlierern sprechen. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die manchen Spielern fehlen, oft brauchen einige einfach länger, um wieder in Form zu kommen. Aber die Stammspieler der Hinrunde haben sich einen kleinen Vorsprung erarbeitet. Das sah man besonders im wichtigen Test gegen Pilsen.

Änderungen in der Stammmannschaft scheint es zum Start auf Schalke gegenüber der Hinrunde lediglich durch die Abstellungen von Salif Sané zum Afrika-Cup und Hiroshi Kiyotake zum Asien-Cup zu geben. Und für den Fall, dass 96 noch einen Rechtsverteidiger als Alternative zu Hiroki Sakai findet.

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