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Hannover 96 Die Tür bleibt zu für França
Sportbuzzer Hannover 96 Die Tür bleibt zu für França
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08:56 28.11.2014
Von Björn Franz
Franças Vertrag bei 96 gilt bis 2016. Quelle: Ulrich zur Nieden
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Hannover

Hannover. Eigentlich liest sich die Bilanz gar nicht so schlecht. Für den Fußball-Erstligisten mit dem wohlklingenden Namen Figueirense Futebol Clube stand França in seiner brasilianischen Heimat zuletzt regelmäßig in der Startelf. Beim 1:0-Sieg gegen das Tabellenschlusslicht Botafogo gelang dem 23-jährigen Mittelfeldspieler vor eineinhalb Wochen gar sein erstes Saisontor. Passable Empfehlungen also für eine Rückkehr zu Hannover 96, könnte man meinen. Doch eine Zukunft bei den „Roten“ wird es für den Mittelfeldspieler, der noch bis zum Ende dieses Jahres ausgeliehen ist, wohl auch danach nicht geben.

„Es wäre weder für den Spieler noch für uns eine glückliche Situation, wenn er im Winter zurückkehren würde“, sagt 96-Sportdirektor Dirk Dufner, dessen Vorgänger Jörg Schmadtke vor knapp zwei Jahren immerhin etwa 1,3 Millionen Euro für den Brasilianer zahlte. „Deshalb wäre es sicherlich die beste Lösung, wenn wir einen Transfer nach Brasilien hinbekommen würden.“ Denn in Hannover, wo França im Prinzip nur durch seine Tuberkulose-Erkrankung und die Diskussion über seine tatsächliche Körpergröße auffiel, setzt offenbar niemand mehr auf ihn.

Überhaupt ist bei 96 derzeit niemand darauf erpicht, den Kader weiter zu vergrößern. Hatte Trainer Tayfun Korkut zuletzt kaum ausreichend Spieler zur Verfügung, um alle Positionen im Kader doppelt zu besetzen, herrscht nach der Rückkehr der Verletzten fast schon Überfüllung auf dem Trainingsplatz. Eine Rückkehr von França oder Adrian Nikci, deren Leihverträge am 31. Dezember auslaufen, würde dieses Problem noch vergrößern. Zumal der Schweizer sich auch bei Young Boys Bern nicht durchsetzen konnte.

Dufner kündigte gestern sogar an, dass die „Roten“ im Winter „den einen oder anderen Spieler ausleihen oder transferieren“ wollen. Namen nannte der Sportdirektor nicht, aber ein Blick auf die Profis, die zuletzt bei Bundesligaspielen nicht einmal im Kader standen, dürfte den Kandidatenkreis relativ gut umreißen: Talente wie Tim Dierßen, Valmir Sulejmani und Vladimir Rankovic könnten bei anderen Klubs Erfahrung sammeln. Und für Jan Schlaudraff, Salif Sané und wohl auch Christian Pander würde sich Dufner Angebote sicherlich zumindest anhören.

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