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Hannover 96 96-Fans müssen nicht Bus fahren
Sportbuzzer Hannover 96 96-Fans müssen nicht Bus fahren
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15:04 04.04.2014
Von Jörn Kießler
Hannover

Zehn Inhaber von Auswärts-Dauerkarten hatten dagegen geklagt, dass sie ihre Tickets für die Partie Eintracht Braunschweig gegen Hannover 96 erst während des organisierten Bustransfers bekommen sollten. Dagegen erlies das Gericht neun Einstweilige Verfügungen. Der Verein muss den Kartenbesitzern bis spätestens Sonnabend die Tickets zukommen lassen.

Das Amtsgericht begründete diese Entscheidung damit, dass es einen Vertrag zwischen Hannover 96 und den Karteninhabern gibt, den eine Partei nicht einseitig an Bedingungen knüpfen könne. Eintracht Braunschweig hatte darauf bestanden, dass die 2100 Auswärtstickets für das Derby nur an die Hannover-96-Fans ausgegeben werden, wenn diese an dem organisierten und von der Polizei eskortierten Bustransfer teilnehmen.

Diese Regelung wurde nun durch das Amtsgericht gekippt. Ob die Fans, die am Sonntag selbst zum Derby anreisen, dann auch ins Stadion kommen, ist jedoch ungewiss. "Die Entscheidungen betreffen jeweils nur das Verhältnis zwischen Hannover 96 und den Dauerkartenbesitzern", heißt es in der Mitteilung des Gerichts. "Für die Frage, ob und wie Eintracht Braunschweig sein Hausrecht ausübt, ob vor Ort ohne Bustransfer Einlass gewährt wird und wie die polizeilichen Vorgaben ausgeübt werden, haben diese Entscheidungen keine Bedeutung."

Auch auf eine Anfrage der HAZ hat sich der Verein bisher nicht dazu geäußert.

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