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Hannover 96 Hannover 96 denkt über Asamoah-Rückkehr nach
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15:37 25.01.2010
Von Volker Wiedersheim
Mit Symbolkraft: Gerald Asamoah. Quelle: ap

Ein Woche in Ruhe arbeiten? Vermutlich rechnen sie bei den „Roten“ selbst nicht damit, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Klubchef Martin Kind, Sportdirektor Jörg Schmadtke und der neue Trainer Mirko Slomka tun ja schließlich selbst genug dafür, dass es spannend bleibt. Der Klub kündigt öffentlich an, dass er die Krise nicht mit Bordmitteln meistern, sondern sich auch Verstärkung auf dem Transfermarkt angeln will. Bis Mitternacht am 31. Januar ist dafür laut Liga-Statut noch Gelegenheit. Oder geht es viel schneller? Am Montag gibt es ein Treffen Slomka/Schmadtke zum Thema Winterschlussverkauf. Auf die in Mainz gestellte Frage, ob der Trainer schon konkrete Spieler angedeutet habe, wiegelte der Manager genüsslich ab: „Dass wir uns unterhalten werden, das hat er angedeutet.“

Slomka hielt sich in Mainz noch bedeckt und wollte nur „das Thema Verstärkungen in den nächsten Tagen vertiefen“. Weil er aber genau weiß, was Sache ist, und ein untrügliches Gespür dafür hat, was das Publikum daheim vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg inspiriert und animiert, redete er gestern in Hannover Klartext: „Wir müssen uns im Klaren sein, dass wir alle Möglichkeiten ausschöpfen müssen. Wenn es einen gibt, der uns gleich hilft und der finanzierbar ist, dann müssen wir ihn holen.“

Die ganze Stadt spricht schon von Gerald Asamoah. Slomka auch? Der neue 96-Coach war ja im vergangenen Jahrtausend schon mal Nachwuchstrainer der „Roten“. Im Eilenriedestadion fand und formte er seinerzeit neben anderen späteren Nationalspielern auch den gebürtigen Ghanaer, der als Teenager von Werder Hannover zu den „Roten“ gestoßen war. Obwohl man sich später bei Schalke 04 wiedertraf, waren die beiden längst nicht immer ein unzertrennliches Paar. Im Gegenteil: Asamoah hat Slomka einmal öffentlich kritisiert und wurde daher für ein Spiel suspendiert.

Nun ist das Schalker „Mädchen für alles“, Felix Magath, offenbar gewillt, Asamoah aus dem Vertrag bis 2011 sofort zu entlassen. Die Frage nach der Ablöse? Unklar. Die Frage nach dem Gehalt? Gerüchten zufolge verdient Asamoah in Gelsenkirchen (ein Tor bei fünf Einsätzen in dieser Saison) bis zu drei Millionen Euro pro Jahr. Selbst wenn er sich mit 96 nur auf ein Drittel davon einigt, wäre das eine riskante Investition. Slomka kommentiert am Sonntag zugeknöpft: „Die Personalie kommentiere ich nicht.“ Hannovers Transfergebaren spricht indes nicht für den 31-Jährigen: Kind hat von großen Namen die Nase voll. Und Schmadtke hat bislang bei der Spielervorstellung immer mit neuen Namen überrascht.

Einen Tipp für Fans, die sich am Ratespiel beteiligen wollen, gibt es allerdings schon: Einfach mal auf der Internetseite von Spielerberater Lars-Wilhelm Baumgarten nach wechselwilligen Kickern schauen – die „Roten“ sind einer seiner besten Kunden.

96-Trainer Andreas Bergmann hat den Spielern von Hannover 96 eine harte Vorbereitung auf die Bundesliga-Rückrunde in Aussicht gestellt. Frei gibt es daher nur an Neujahr.

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