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Hannover 96 In Belek dreht sich alles um die „Roten“
Sportbuzzer Hannover 96 In Belek dreht sich alles um die „Roten“
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00:15 11.01.2014
Foto: Am Donnerstag geht's für die „Roten“ ab ins Traningslager.
Am Donnerstag geht's für die „Roten“ ab ins Traningslager. Quelle: HAZ
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Belek

Es ist schon kurios. Da fliegen die Fußballprofis von Hannover 96 am Donnerstag dreieinhalb Stunden in Richtung Sonne, um möglichst gute Trainingsbedingungen für die Vorbereitung auf die Rückrunde der Bundesliga zu haben – und das Erste, was sie zu sehen bekommen, ist Schnee. Doch keine Sorge. Die mit weißen Hauben bedeckten Gipfel des bis zu 3086 Meter hohen westlichen Taurusgebirges, deren Anblick die „Roten“ am frühen Nachmittag beim Landeanflug auf Antalya aus dem Flugzeugfenster bewundern werden, täuschen ein bisschen. Das Wetter an der Türkischen Riviera spielt mit. Bei Temperaturen knapp unter 20 Grad Celsius und blauem Himmel findet der mehr als 40 Mann starke Reisetross aus Hannover nahezu perfekte Bedingungen vor.

Für die Die Spieler des Bundesligisten Hannover 96 geht es ab in die Sonne. Neun Tage lang werden sie sich in der Türkei im Trainingscamp auf die Rückrunde in der Bundesliga vorbereiten.

Das dürfte den Spielern spätestens dann klar werden, wenn sie nach etwa 40-minütiger Fahrt von Antalya nach Belek an ihrer Unterkunft aussteigen. Im Eingangsbereich des Robinson Club Nobilis sprudelt ein riesiger Springbrunnen, die Einfahrt wird von Pinien gesäumt, und auch im Inneren der Fünf-Sterne-Anlage dürften kaum Wünsche offen bleiben. Teammanager Thomas Westphal ist bereits seit Dienstag vor Ort und hat gemeinsam mit den Robinson-Mitarbeitern Anika Schütte, Ilker Oktay und Charleen Alff (Letztere stammt passenderweise aus Hannover) alles vorbereitet, damit sich die Profis wohlfühlen.

Roter Blog

Haz-Redakteur Björn Franz berichtet regelmäßig aus dem Traningscamp in Belek.

40 der insgesamt 404 Zimmer haben die „Roten“ geblockt. Einige davon wurden sogar eigens vor der Ankunft des Teams leergeräumt und zu Arbeitsräumen für die beiden Mannschaftsärzte sowie die vier Physiotherapeuten umfunktioniert. Auch für die Mahlzeiten bekommt der Bundesligist eine Sonderbehandlung: Statt im geräumigen Speisesaal, in dem die übrigen Gäste – vor allem Golfspieler – Platz nehmen, essen die 96er in einem separaten Bereich. Die Spieler sitzen dabei zusammen an einem langen Tisch, um das vom neuen Trainer Tayfun Korkut immer wieder angesprochene Gemeinschaftsgefühl zu fördern.

Doch bei allem Komfort werden die neun Tage in Belek für die 96-Profis in erster Linie eines: harte Arbeit. Korkut wird seine Mannschaft meist zweimal täglich auf die Platzanlage des IC-Centers am anderen Ende von Belek bitten. Vier Rasenplätze gibt es dort. Einen belegt der Bundesligist, auf zwei Nachbarplätzen trainieren derzeit zwei Mannschaften aus Aserbaidschan.

Auf ihr gewohntes Gefährt müssen die „Roten“ bei den täglichen Fahrten zwischen Hotel und Trainingsplatz sowie bei der Anreise zu den drei Testspielen gegen Hertha BSC Berlin, Fenerbahce Istanbul und Caykur Rizespor nicht verzichten. Nach einer 66-stündigen Anreise sind die beiden Busfahrer Mirko Liesebach und Carsten Wolf schon lange vor den Spielern in Belek eingetroffen. Und so stand der Mannschaftsbus mit dem 96-Logo bereits gestern als Blickfang vor dem Hotel.

HAZ-Sportredakteur Björn Franz berichtet aus Belek. Er ist bereits einen Tag vor 96 in die Türkei gereist. Quelle: Nigel Treblin
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