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13:10 24.02.2013
Die "Roten" haben mit einem Sieg gegen Hamburg den Anschluss an die Europa-League-Plätze gehalten.
Die "Roten" haben mit einem Sieg gegen Hamburg den Anschluss an die Europa-League-Plätze gehalten. Quelle: dpa
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Hannover

Der Ärger über das Aus in der Europa League war keine 42 Stunden später vergessen. Die Fans von Hannover 96 sangen im Stadion und noch auf dem Heimweg vom Nordderby gegen den Hamburger SV ihr Lieblingslied: „Europapokal, Europapokal.“ Die Anhänger dürfen nach dem berauschenden 5:1 (3:1)-Sieg von einer schnellen Rückkehr ins internationale Geschäft träumen. „Die Jagd auf die Europapokalplätze ist wieder eröffnet“, kommentierte Trainer Mirko Slomka erfreut.

Es war eine ereignisreiche Partie, als Hannover 96 am Donnerstag in der AWD-Arena gegen den Hamburger SV spielte. Die "Roten" siegten im Heimspiel mit 5:1.

Der 96-Coach will zum dritten Mal in Folge international spielen und sprach das genauso deutlich aus wie seine Spieler. „Es war unsere Chance, mit einem Sieg wieder richtig in den Kampf um Europa einzugreifen, und das haben wir geschafft“, sagte Kapitän Christian Schulz. Statt - im Falle einer Derby-Niederlage - mit sieben Punkten Rückstand fast chancenlos zu sein, ist Hannover in der Tabelle der Fußball-Bundesliga auf einen Punkt an den HSV herangerückt.

HSV-Coach Thorsten Fink war daher kleinlaut. „Zwischen Europa League wollen und können ist noch ein Unterschied“, sagte der Hamburger Coach: „Von uns hat das Wort keiner in den Mund genommen, ich zumindest nicht.“

Bei Hannovers Spielern und Fans ist das anders. Sie bejubelten die Tore von Mame Diouf (7. Minute), Szabolcs Huszti (39./Foulelfmeter), Didier Ya Konan (45./68.) und Mohammed Abdellaoue (85.). Für die enttäuschenden Hamburger traf nur Rafael van der Vaart (13./Foulelfmeter) ins Netz.

Trotz des kräftezehrenden Matches gegen das Millionen-Team von Anschi Machatschkala am Donnerstag war Hannover von Beginn an aktiver. 96 spielte mutig nach vorne und wurde dafür belohnt. Tabellarisch liegt der Hamburger SV noch einen Punkt vor Hannover. Doch „der kleine HSV“, wie Hamburger Fans gerne über 96 lästern, ist nach dem Schützenfest psychologisch im Vorteil.

Nur für Top-Vorbereiter Szabolcs Huszti endete das Derby schmerzhaft. Sekundenbruchteile nachdem er das 2:1 für Hannover 96 per Elfmeter erzielt hatte, lag der ungarische Profi mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden. Anschließend trugen Sanitäter den bis dahin überragenden Spieler vom Platz. „Eine unglaubliche Situation“, sagte 96-Trainer Mirko Slomka über das kuriose Aus seines effektivsten Spielers. Bei der 96-Führung zum 1:0 hatte Huszti seine elfte Torvorlage gegeben, mit seinem Strafstoßtreffer erzielte der 29-Jährige sein neuntes Saisontor.

Hannover 96 droht nun ein längerer Ausfall von Huszti. Es besteht nach Angaben des Vereins der Verdacht auf einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel. Laut Slomka soll eine MRT-Untersuchung eine genaue Diagnose ergeben. 

dpa

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Hannover 96 droht ein längerer Ausfall von Szabolcs Huszti. Der ungarische Fußball-Nationalspieler wurde am Samstag beim 5:1-Sieg gegen den Hamburger SV vor der Halbzeit ausgewechselt, es besteht nach Angaben des Vereins der Verdacht auf einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel.

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