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Hannover 96 96 suspendiert Neuzugang Bech
Sportbuzzer Hannover 96 96 suspendiert Neuzugang Bech
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18:59 15.09.2015
Von Christian Purbs
Muss
zu den 
96-Amateuren: Der Däne Uffe Bech.
Muss
zu den 
96-Amateuren: Der Däne Uffe Bech. Quelle: Nigel Treblin
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Hannover

Als hätte die Mannschaft von Hannover 96 zurzeit nicht genügend Probleme. Wer Dienstganachmittag beim Training Uffe Bech sehen wollte, suchte vergebens. Und auch in den nächsten Wochen wird der Däne nicht beim Mannschaftstraining des Fußball-Bundesligisten mitmachen. Der Neuzugang wird „aus disziplinarischen Gründen“ für die kommenden drei Wochen bei der U23 der „Roten“ spielen und trainieren. Das teilte 96-Cheftrainer Michael Frontzeck nach der Übungseinheit mit. Über die detaillierten Gründe wollte sich Frontzeck nicht äußern. „Es gibt Dinge, die sind mit mir nicht zu machen. Da bin ich gerne dem Spieler behilflich zu lernen, was Professionalität heißt“, sagte der 51-Jährige.

Vorbereitung auf das Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg: Die Teammitglieder von Hannover 96 haben trainiert.

Was Frontzeck, der als gelassen gilt und nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen ist, zu diesem Schritt veranlasst hat, darüber kann nur spekuliert werden. Der 22-jährige Bech, der zu Saisonbeginn für 2 Millionen Euro vom dänischen Erstligisten FC Nordsjælland zu 96 wechselte, gilt als extrem ehrgeizig. Bei den bisherigen vier Bundesligaspielen der „Roten“ kam er jedoch nur einmal zum Einsatz. Beim 0:3 in Mainz stand der Offensivspieler in der Startelf, wurde jedoch nach der 
1. Halbzeit ausgewechselt. Zuletzt gegen Dortmund war er nicht einmal im Kader. Gut möglich, dass das nicht seinen Vorstellungen entsprach.

„Wir sollten das nicht größer aufhängen als es ist“, sagte der 96-Trainer. Dass so etwas passiert, sei „relativ normal für junge Spieler“. Frontzeck ist sich sicher, dass der 22-Jährige, der den Profis erst wieder nach dem Spiel gegen Werder Bremen am 3.  Oktober zur Verfügung steht, seine Schlüsse aus der Maßnahme ziehen wird. Mit den drei Wochen bei den 96-Amateuren sei der Fall dann aber auch erledigt, sagte Frontzeck: „Die Tür ist nicht zu.“     

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