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Hannover 96 Hannover 96 verliert beim BVB und bangt um seine Stürmer
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12:58 03.03.2013
"Wir haben uns Mame Diouf angeguckt, allerdings auch Mohammed Abdellaoue": BVB-Coach Jürgen Klopp beobachtet die Stürmer von Hannover 96.
"Wir haben uns Mame Diouf angeguckt, allerdings auch Mohammed Abdellaoue": BVB-Coach Jürgen Klopp beobachtet die Stürmer von Hannover 96. Quelle: dpa
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Dortmund

Die Niederlage war eindeutig, aber nicht so niederschmetternd wie beim letzten Auftritt in Dortmund. „Wir wollten uns anders präsentieren als bei der Pokalpleite. Das war in Ansätzen zu sehen“, kommentierte 96-Trainer Mirko Slomka die 1:3-Niederlage bei Borussia Dortmund und fügte an: „Es war ein verdienter und klarer Sieg vom BVB. Wir haben keinen Zugriff bekommen und konnten uns nur kleinere Chancen erspielen.“ Bedenklicher als der Rückschlag in der Tabelle könnte für den niedersächsischen Fußball-Bundesligisten das Interesse des Meisters an den besten 96-Stürmern sein.

Wie schon beim 5:1 im Pokal-Achtelfinale gegen Hannover an gleicher Stätte erwischte der BVB einen Traumstart. Ausgerechnet der erst rund 26 Stunden zuvor vom DFB-Bundesgericht vorzeitig begnadigte Robert Lewandowski schlüpfte in die Hauptrolle und traf zweimal in der Anfangsphase (8./21.). Das dritte Tor steuerte Julian Schieber (72.) bei. Dagegen blieben die Hannoveraner auch in ihrem 10. Auswärtsspiel hintereinander sieglos und kamen nur zum Anschlusstreffer von Mohammed Abdellaoue (40.).

„Wir haben eine sehr offensive Formation gebildet, es aber nicht geschafft, den Respekt in den ersten fünfzehn bis zwanzig Minuten abzulegen und sind schon in dieser Phase des Spiels 0:2 in Rückstand geraten“, klagte Slomka. Das zwischenzeitliche 1:2 durch Abdellaoue brachte 96 nur kurz zurück ins Spiel.

„Das ist ein Problem, das wir nicht erst seit heute haben“, sagte Torwart Ron-Robert Zieler über das Defensivverhalten in der ersten Halbzeit: „Wir versuchen das schon seit den letzten Spielen in den Griff zu bekommen.“ Der Keeper verhinderte mit einige Paraden Schlimmeres.

Bedrohlicher als die Niederlage beim Meister wirkten indes die Aussagen von Trainer Jürgen Klopp. „Mame Diouf ist ein richtig interessanter Spieler“, sagte der BVB-Coach über den 96-Angreifer. Es gebe zwar keine Verhandlungen, versicherte der Trainer, aber: „Wir gucken und sondieren den Markt. Und wir haben uns dabei ab und zu auch mal Mame Diouf angeguckt, allerdings auch Mohammed Abdellaoue.“ Durch den angekündigten Abschied von Lewandowski benötigen die Dortmunder Ersatz.

96-Manager Jörg Schmadtke demonstrierte Gelassenheit. „Zumindest ist man noch nicht zu uns gekommen“, sagte Hannovers Geschäftsführer: „Von daher gehe ich davon aus, dass es ein öffentliches Geplänkel und Gerücht ist.“ Wenn Hannover aber den erneuten Sprung in den internationalen Wettbewerb verpasst, dürfte es nicht einfach sein, einen Stürmer wie Diouf zu halten. 

dpa

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