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Hannover 96 Eine ernüchternde Rückkehr
Sportbuzzer Hannover 96 Eine ernüchternde Rückkehr
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00:17 17.11.2014
Von Björn Franz
Zweieinhalb Wochen nach dem Pokalaus beim Zweitligisten in Aalen unterlag 96 diesmal einem zwei Klassen tiefer spielenden Gegner mit 0:2. Und das sogar hochverdient.
Zweieinhalb Wochen nach dem Pokalaus beim Zweitligisten in Aalen unterlag 96 diesmal einem zwei Klassen tiefer spielenden Gegner mit 0:2. Und das sogar hochverdient. Quelle: zur Nieden
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Onabrück

So hatte er sich seine Rückkehr in die Startelf von Hannover 96 ganz sicher nicht vorgestellt. Nach 13 Wochen Zwangspause wegen eines Außenbandanrisses konnte Lars Stindl die „Roten“ am Freitagabend endlich wieder als Kapitän aufs Feld führen. Zwar nur in einem Testspiel beim Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück, aber die Vorfreude war dem 26-Jährigen beim Einlaufen trotzdem anzumerken. Doch als er das Feld in der 
63. Minute wieder verließ, war davon nicht mehr viel übrig geblieben. Denn Stindl musste miterleben, wie sich seine Mannschaft erneut gegen einen unterklassigen Gegner blamierte. Zweieinhalb Wochen nach dem Pokalaus beim Zweitligisten in Aalen unterlag 96 diesmal einem zwei Klassen tiefer spielenden Gegner mit 0:2. Und das sogar hochverdient.

Dabei hatte Tayfun Korkut Stindl bei seinem ersten richtigen Auftritt nach dem Kurzeinsatz eine Woche zuvor in Berlin durchaus zehn Mitspieler an die Seite gestellt, die man auch in einem Bundesligaspiel so erwarten dürfte. Dass der Kapitän dabei gleich wieder im Mittelfeldzentrum hinter der einzigen Spitze Artut Sobiech auflief und der Japaner Hiroshi Kiyotake dafür auf den linken Flügel ausweichen musste, war ein deutlicher Fingerzeit dafür, welche Rolle Korkut Stindl zugedacht hat. Doch von Erfolg gekrönt war die Umstellung nicht gerade.

Es dauerte bis zur 40. Minute, ehe 96 vor 2056 Zuschauern das erste Mal gefährlich vor dem Osnabrücker Tor auftauchte. Dass dabei Stindl eine zentrale Rolle spielte, der zunächst Jimmy Briand bediente und drei Minuten später selbst ebenfalls am VfL-Keeper Frank Lehmann scheiterte, war fast schon der einzige Lichtblick an einem aus hannoverscher Sicht ernüchternden Abend. Zu diesem Zeitpunkt hatte Tobias Willers den Außenseiter bereits mit einem 28-Meter-Freistoß in Führung gebracht (18.). Und in der 53. Minute musste A-Junioren-Keeper Alexander Rehberg sogar noch das 0:2 durch Maik Odenthal hinnehmen.

Hannover 96: Rehberg – Sakai (46. Rankovic), Marcelo (56. Pander), Schulz (46. Ballas), Thesker – Schmiedebach (46. Schlaudraff), Gülselam (46. Hirsch) – Briand (46. Sulejmani), Stindl (63. Ernst), Kiyotake (46. Karaman) – Sobiech (63. Joselu).

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