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Hannover 96 In Leverkusen gibt es für 96 nichts zu holen
Sportbuzzer Hannover 96 In Leverkusen gibt es für 96 nichts zu holen
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17:41 18.04.2015
Foto: 96-Keeper Ron-Robert Zieler ärgert sich über das irreguläre Tor zum 4:0 für Bayer Leverkusen.
96-Keeper Ron-Robert Zieler ärgert sich über das irreguläre Tor zum 4:0 für Bayer Leverkusen. Quelle: dpa
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Leverkusen

96 gerät durch die Treffer von Ömer Toprak (20. Minute), Julian Brandt (40.), Kyriakos Papadopoulos (49.) und Stefan Kießling (70.) immer tiefer in den Sog Richtung Zweitklassigkeit. Ganz anders die Leverkusener: Mit dem siebten Dreier in Serie stellten sie den Vereinsrekord von 2001/2002 ein. Auch das 14. Zu-Null-Spiel innerhalb einer Saison bedeutete die Einstellung einer Club-Bestmarke.

Leverkusen begann vor 29 482 Zuschauern gewohnt elanvoll und drängte die Korkut-Elf mit energischem Pressing in deren Hälfte. Die Überlegenheit manifestierte sich in einem Eckballverhältnis von 5:0 nach lediglich 20 Minuten - und dem Kopfballtreffer von Toprak, der eine Ecke Hakan Calhanoglus aus kurzer Entfernung verwertete.

In der Bundesliga musste Hannover 96 bei Bayer Leverkusen antreten.

Im ersten Spiel nach der Trennung von Emir Spahic rückte der Grieche Papadopoulos, beim 3:2-Erfolg in Mainz noch gesperrt fehlend, für Tin Jedvaj in die Bayer-Startformation. Die Nominierung des späteren Torschützen Brandt anstelle von Nationalspieler Karim Bellarabi war eine Überraschung in der Taktik von Chefcoach Roger Schmidt - Nachwuchs-Nationalspieler Brandt bedankte sich auf seine Weise.

Bei den Niedersachsen rotierte Korkut und ließ am Samstag im Vergleich zum 1:1 gegen Hertha BSC gleich vier Neue auflaufen: Leon Andreasen, Ceyhun Gülselam, Joselu als Angriffsspitze und Leonardo Bittencourt, der aber schon in der 25. Minute, offenbar an der Leiste verletzt, gegen Edgar Prib ausgetauscht werden musste.

Liveticker zum Spiel

Den Liveticker zum Spiel können Sie hier nachlesen.

Bayer agierte nahezu ausschließlich in der Offensive, auch, weil Hannover sich der Leverkusener Angriffe kaum erwehren konnte und mehr als harmlos blieb. Das 2:0 durch Brandts zweites Saisontor war die fast schon logische Konsequenz der hohen Bayer-Überlegenheit.

Korkut reagierte: Von der 46. Minute an ließ er Didier Ya Konan, der für Linksverteidiger Christian Schulz in die Mannschaft rückte, als zweiten Angreifer neben Joselu stürmen. Doch es lohnte sich nicht - im Gegenteil: Papadopoulos erhöhte vier Minuten nach Wiederbeginn auf 3:0, als er nach einem Lattenkopfball von Kießling abstaubte.

Kießlings vermeintlicher Kopfballtreffer (54.) wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Wenig später sah Gülselam die fünfte Gelbe Karte und fehlt Hannover damit am kommenden Samstag gegen 1899 Hoffenheim. Für Bayer machte Torjäger Kießling spätestens mit dem allerdings aus Abseitsposition erzielten 4:0 alles klar.

Von Dietmar Fuchs/dpa

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